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  • Di., 12. Juli 2016, 12:34 Uhr
    Eicher Grundschüler schwitzten für ruandische Partnerschule

    2.400 Euro erlaufen

    Der Förderverein der Partnerschaft Ruanda Alzey-Worms, Bürgermeister Maximilian Abstein, Ortsbürgermeister Klaus Willius und Rektor Rainer Fels sind stolz auf die Läuferinnen und Läufer der Grundschule Eich. Foto: Martina Keiffenheim


    Bei mäßigem Wetter drehten 187 hoch motivierte Kinder der Grundschule Eich im Juni ihre Runden auf dem Sportplatz und dem angrenzenden Wäldchen zugunsten ihrer ruandischen Partnerschule der École Primaire Kiziguro Catholique im Secteur und District de Ngororero, Province de l'Quest. Anstatt in den Klassensälen zu lernen, liefen die Kinder zusammen 1.698 Mal die 800 Meter lange Strecke. Zahlreiche Eltern feuerten ihre Kinder an und Mitglieder des Fördervereins der Grundschule versorgten  die Läuferinnen und Läufer mit Getränken und frischem Obst.

    „Schon im Vorfeld haben sich unsere Mädchen und Jungen Sponsoren gesucht, die pro gelaufener Runde einen beliebigen Betrag spenden“, dankte Schulleiter Rainer Fels anlässlich der Scheckübergabe allen Beteiligten – immerhin sind stattliche 2.400 Euro zusammen gekommen. Bürgermeister Maximilian Abstein zeigte sich beeindruckt und erhöhte den Spendenbetrag um weitere 100 Euro. Zu den Schülerinnen und Schülern sagte er: „Ich habe großen Respekt vor eurem sportlichen Einsatz und eurer hervorragenden Leistung. Und wenn es mir irgendwie möglich ist, dann schnüre ich nächstes Jahr meine Laufschuhe und renne mit Euch!“

    Christoph Burkhard, 1. Vorsitzender des Fördervereins Partnerschaft Ruanda Alzey-Worms e.V. nahm den Scheck entgegen. Das Geld werde für Lehrmittel, Schulkleidung, aber auch für Reparaturen in der Grundschule verwendet.

    Beste Läuferinnen und Läufer

    Die besten Läuferinnen und Läufer der Grundschule Eich waren Luc von Wallersbrunn mit unglaublichen 19 Runden sowie Hannah Landin und Sarah Kühn mit jeweils 13 Runden. Für ihre Mühen erhielt Sarah Kühn ein afrikanisches Püppchen, Hannah Landin eine geflochtene Tasche aus Gräsern und Luc von Wallersbrunn einen Fußball aus Bananenblättern.

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