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  • Fr., 18. November 2016, 20:12 Uhr
    Der „Inner Wheel Club“ Worms stellt seine diesjährige Weihnachtskartenaktion ganz in den Dienst der Ökumenischen Hospizhilfe

    „Lichterbaum der Hoffnung“ soll hell leuchten

    VON ROBERT LEHR „Jeder möchte in Würde sterben“, unterstrich Präsidentin Sanneliese Stein bei der Vorstellung der diesjährigen Weihnachtskartenaktion des Wormser „Inner Wheel Clubs“ in der vergangenen Woche im Atelier blau des Worms Kunsthauses. Daher sei dem Service Club die Entscheidung nicht schwergefallen, die Ökumenische Hospizhilfe Worms in deren Jubiläumsjahr zum 20. Bestehen zu unterstützen.

    Am kommenden 1. Advent werden die geschmackvollen Karten zu 5 Euro pro Stück am Adventsstand des „Inner Wheel Clubs“ an der Galeria Kaufhof verkauft, dann am 2. und 3. Adventssamstag zwischen 10 und 13 Uhr auf dem Wormser Marktplatz. Aber auch bei bei der Kunsthandlung Steuer in der Kämmererstraße 41, bei Lotto Neef am Neumarkt sowie dem Stadtmarketingverein Worms in der Rathenaustraße.

    Gestaltet wurden die Karte von der Grafikerin Frederike Blume, deren Vater und Fotograf Stefan Blume sowie Horst Rettig, die das gemeinnützige Projekt ehrenamtlich unterstüzen. Rettig ist künstlerischer Leiter des AtelierBlau der Lebenshilfe im Kunsthaus in der Prinz-Carl-Anlage. Hier wirkt auch der 25-jährige Newcomer im Team des AtelierBlau, Philipp Les. Er hatte das Fotomotiv der Arche mit Engel aus Holzstückchen gestaltet – als Sinnbild für den Text der Karte: Engel – Arche – Menschlichkeit – Frieden.

    Licht wird symbolisch leuchten
    Für jede verkaufte Karte werde ein Licht der Hoffnung symbolisch leuchten, versprach Schirmher Michael Kissel, der den großen Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz spendete. Zum offiziellen Start der Aktion am Donnerstagabend war es dem Wormser Oberbürgermeister wichtig zu unterstreichen, wie unerlässlich das Engagement der Damen des „Inner Wheel Clubs“ sei, die schon seit Jahren soziale Projekte in Worms tatkräftig und finanziell unterstützten.

    Gerade im Zusammenhang mit den Plänen, im ehemaligen Hochstift ein stationäres Hospiz einzurichten, käme der aktuellen Unterstützung der ambulanten Hospizhilfe besondere Bedeutung zu.

    Laut ihrer Homepage kommt der von Caritas und Diakonie gemeinsam getragenen Initiative die Aufgabe zu, „Schwerkranke zu unterstützen und ihre Angehörigen zu entlasten. Dazu sind wir als ambulanter Hospiz-und Palliativ-Beratungsdienst in Worms und Umgebung tätig“. So würden Schwerkranke und Sterbende und die ihnen Nahestehenden begleitet. „Wir kommen zu Ihnen nach Hause, sind aber auch im Altenheim und im Krankenhaus für Sie da“, betont der Verein.

    Dabei sei die Unterstützung „unabhängig von sozialer Stellung oder Weltanschauung“. Ziel sei es, „dass jeder Mensch bis zuletzt sein Leben als lebenswert empfindet und ohne Schmerzen in vertrauter Umgebung sterben kann“. Dabei sei die Verschwiegenheit selbstverständlich und die Begleitung kostenfrei.

    „Umso wichtiger sei die breite Unterstützung“, so Sanneliese Stein am Donnerstag abschließend. Dabei lud sie nicht nur die Wormser herzlich ein, durch den Kauf der Karte die äußerst wichtige Arbeit der Hospizhilfe zu unterstützen.

    Schirmherr Michael Kissel und die Damen des „Inner Wheel Clubs“ bei offiziellen Auftrag ihrer diesjährigen Aktion am Donnerstagabend auf dem Wormser Marktplatz. Foto: Robert Lehr


     

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