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  • Di., 14. Mai 2013, 23:43 Uhr
    Marcus Held informiert sich bei der Wormser Wohnungsbau / Weiterhin große Investitionen in Bestand

    25 Prozent der Mieter mit Migrationshintergrund

    Marcus Held mit dem Geschäftsführer der Wohnungsbau, Jürgen Beck


    Die Wormser Wohnungsbau GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Stadt Worms, ist ein zutiefst solides Unternehmen, betonte Geschäftsführer Jürgen Beck in einem Gespräch mit Oppenheims Stadtbürgermeister Marcus Held in der Verwaltung des Unternehmens in der Stralenbergstraße. Beck informierte den Gast aus Oppenheim und seine Begleiter über die vielseitigen Aufgabenfelder der Wohnungsbau Gmbh Worms, die in der Nibelungenstadt in sechshundertsechzig Gebäuden ca. viertausend Wohnungen besitzt.

    Er zeigte sich besonders erfreut darüber, dass es keinen Leerstand gibt. Worms als wachsende Stadt biete gute Voraussetzungen auch für die Zukunft des 1950 gegründeten Unternehmens, in dem heute sechsunddreißig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind. Das Bilanzvolumen der Wohnungsbau GmbH Worms liegt bei 110 Millionen Euro und die Rücklagen betragen 26 Millionen Euro.Eine große Bedeutung komme der Instandhaltung der Gebäude und der Wohnungsn zu. In die Bestände muss entsprechend investiert werden. dafür stehen jährlich 10 Millionen Euro zur Verfügung.

    In den Ausführungen Becks wurde die breite Palette der Themen der Wohnungswirtschaft deutlich. Dazu gehören zum Beispiel der Rückgang der Verweildauer in den Wohnungen, der demographische Wandel in der Gesellschaft, der sich auch auf die Altersstruktur der Mieterschaft auswirkt, Migration und Integration, immerhin haben 25 Prozent der Mieter Migrationshintergrund und die Mitgestaltung der Energiewende durch entsprechende Investitionen in die Energieversorgung. Auch das barrierefreie Wohnen ist ein sehr wichtiges Thema und erfordert entsprechendes Handeln.

    Die von Jürgen Beck angesprochenen Themen stießen bei Marcus Held, der bekanntlich für die SPD im Wahlkreis Worms-Alzey-Oppenheim bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 als Nachfolger von MdB Klaus Hagemann kandidiert, auch deshalb auf großes Interesse, weil er selbst Geschäftsführer einer kleineren Wohngsbaugesellschaft in Oppenheim ist.

    Ein weiterer wichtiger Teil des Gespräches war das Liebenauer Feld. Karl-Walter Berkes, wie Jürgen Beck Geschäftsführer der Liebenauer Feld GmbH, an der die Wohnungsbau Gmbh mit 50% beteiligt ist,.informierte über die gesamte Planung für das Gelände, dessen Wachsen unübersehbar ist. Die Hälfte der auf dem Gelände stehenden Geäude musste zu Beginn der Erschließung abgerissen werden. Das Liebenauer Feld entwickelt sich mit seinen verschiedenartigen Gebäuden, besonders auch in architektonischer Hinsicht, zu einem für Worms schon jetzt interessanten und sehenswerten Teil der Stadt, der nach seiner Fertigstellung eine große Bereicherung für die Nibelungstadt sein wird.

    Ein ganz wichtiger Teil der Arbeit der Liebenauer Feld GmbH ist die Weiterentwicklung bzw. Konsolidierung des Geschäftsfeldes Nahwärmeerzeugung. Das Blockheizkraftwerk auf dem Gelände, auf pflanzlicher Basis betrieben, versorgt die Gebäude mit der notwendigen Wärme.

    Marcus Held dankte den Geschäftsführern von Wohnungsbau GmbH und Liebenauer Feld GmbH Jürgen Beck und Karl-Walter Berkes für die Fülle an Informationen und Anregungen für die politische Arbeit.

     

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