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  • Mi., 31. Mai 2017, 13:02 Uhr
    Helferkreis Asyl Worms e.V. fordert: Abschiebungen nach Afghanistan stoppen, Ablehnungsbescheide überprüfen und Rückkehrberatung aussetzen!

    Anschlag zeigt Problematik auf!

    Der heutige Anschlag in Kabul mit mindestens 80 Toten und 350 Verletzten, bei dem auch die deutsche Botschaft schwer beschädigt wurde, hat nun offensichtlich auch die Bundesregierung davon überzeugt, dass Abschiebungen nach Afghanistan unverantwortlich sind, so Angelika Wahl vom Helferkreis Asyl Worms e.V.in einer Pressemitteilung vom heutigen Tag. Daher begrüßt sie, dass die heutige Sammelabschiebung vom Frankfurter Flughafen nach Kabul nicht stattfindet.

    Sie ruft in Erinnerung, dass „In Worms abgelehnte, geduldete Flüchtlinge leben“, die von Terroristen der Taliban und des IS bedroht, gefangen gehalten und gefoltert würden, und die als „Tanzjungen“ missbraucht wurden oder wegen Homosexualität oder ihres Glaubens wegen verfolgt würden.

    Der Helferkreis Asyl Worms e.V. schließt sich deshalb der Forderung von Pro Asyl an, Ablehnungsbescheide „neu und rechtsstaatlich fair“ zu überprüfen. Die ehrenamtliche Initiative erwartet von der Wormser Ausländerbehörde, dass sie weitere „Rückkehrberatungen“ von afghanischen Flüchtlingen unterlässt.

    Weitere Infos unter www.asylworms.de und https://www.facebook.com/asylworms/

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