
Erst wenige Monate nach dem Festakt anlässlich der 20-jährigen Partnerschaft zwischen der Realschule Plus Eich und der Butezi Primary School in Ruanda konnte im November erneut eine Spende an den Förderverein Partnerschaft Ruanda Alzey-Worms e.V. übergeben werden. An der Aktion „Tagwerk" beteiligt sich die Schule seit 20 Jahren. An einem Tag gehen die Schüler nicht in den Unterricht, sondern schnuppern in das Arbeitsleben. Das verdiente Geld wird für die ruandische Partnerschule gespendet. In der Vergangenheit konnten so ein Fußballplatz, eine Wasserzisterne, weitere Klassenräume und letztlich auch die Erstellung einer Stromversorgung finanziert werden. Schulleiterin Kirsten Rauschkolb lobte anerkennend, dass die Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen – ganz nach dem Leitsatz der Schule: „Wir wollen mit Achtung und Verantwortung gemeinsam leben und lernen“.
Der Vorsitzende des Fördervereins Partnerschaft Ruanda Alzey-Worms, Christoph Burkhard, dankt allen Beteiligten für die großartige Unterstützung in diesem Projekt. Worte des Dankes kamen auch von Michael Mauerer als Vertreter der Landesregierung und dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Eich, Maximilian Abstein, der stolz ist, dass die Jugendlichen der Realschule Plus Eich großartige Hilfe leisten.
Die zweite Vorsitzende und Geschäftsführerin des Fördervereins Partnerschaft Ruanda Alzey-Worms, Christine Müller, erhielt einen Scheck in Höhe von 3.000 Euro. Ihr persönlich ist diese Partnerschaft sehr wichtig. Christine Müller berichtet von ihrer Reise im Oktober, über strahlende Kinderaugen, neue Klassenräume und der Partnerschule, die zukünftig Lernblätter ausdrucken kann, da nun Strom verfügbar ist. Ein Drucker ist die nächste Anschaffung für Butezi. Nach einem Treffen mit dem ruandischen District-Chef, der der Position eines Landrates entspricht, hebt Christine Müller nochmals hervor, wie wichtig auch ihm diese Partnerschaft ist. Zwei Schüler erhielten kleine, ruandische Geschenke als Dank – sie haben dieses Mal das meiste Geld „erarbeitet“.