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  • Mi., 06. Juni 2018, 13:04 Uhr
    Rebekka Stahl und Nicolai Schneickert schaffen erstmals den Sprung in die Top 10 beim World Cup Rock’n’Roll in Zagreb

    Top-Ten-Platzierung bei World Cup in Zagreb

    Schon in 3 Wochen möchten Rebekka Stahl und Nicolai Schneickert erneut beim World Cup in Polen angreifen und eventuell ein paar Plätze weiter nach vorne rücken.


    Nach der Disqualifikation beim World Cup vor 1,5 Monaten wollte das Wormel Paar Stahl/Schneickert in Zagreb diesmal alles geben. Schweißtreibende Temperaturen trieben die Wormser schon die vergangene Woche im Training an ihre Leistungsgrenzen. Auch die Hitze in Kroatiens Hauptstadt, Zagreb, machte keinen Halt vor den Tänzerinnen und Tänzern aus der ganzen Welt. Kopfstark und zuversichtlich startete das Wormser B-Paar jedoch gewohnt gelassen in die Vorrunden. Neue Akrobatiken gepaart mit tänzerischen Höchstleistungen brachten Stahl/Schneickert die Vorrunde fast fehlerfrei hinter sich. Eine kurze Unterbrechung bei der letzten Akrobatik lies sie allerdings für einen Moment die Luft anhalten. Die direkte Qualifikation fürs Viertelfinale sicherten sie sich jedoch direkt.

    Unklimatisierte Halle
    Schon am Mittag fing die Wärme in der unklimatisierten Halle an die Kräfte auf eine zerreisprobe zu stellen. Doch die Wormels ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Im Viertelfinale hieß es noch einmal Zähne zusammenbeißen und die nötigen Punkte für den Einzug ins Halbfinale zu sichern.

    Neben ihren Kontrahenten aus Polen zeigten Stahl/Schneickert diesmal ein eine einwandfreie Performance. Zum ersten Mal gelang ihnen damit der Sprung in ein Halbfinale und unter die besten Zwölf Paare.

    Nach langer Erholungspause startete die Veranstaltung pünktlich ins Abendprogramm. Für die kommende Runde mussten die Wormels noch einmal ihre neuen Akrobatiken präsentieren und Höchstschwierigkeiten aufs Parkett bringen. Zu einem Hit von AC/DC überzeugten Stahl/Schneickert mit ihrer tänzerischen Präzision. Auch akrobatisch zeigte das Wormser B-Paar mit Schrauben und Rotationsfiguren um die eigene Körperachse ein einwandfreies Programm. Am Ende sicherten sie sich den 10. Platz des Turniers. Obwohl es nicht für einen Finalplatz reichte, ist diese Platzierung ein großer Erfolg bei ihrem dritten internationalen Auftritt.

    Während Stahl/Schneickert den Tag in Zagreb verbrachten hieß es für die anderen Wormel-Paare beim Deutschland Cup die letzten Punkte für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft, in einer Woche, zu sichern. Mit insgesamt 7 Paaren zeigte sich der Wormser Spitzenverein erneut von seiner besten Seite. Für die jüngsten Tänzerinnen und Tänzer, Mathilde Großhans und Umut-Can Teber sowie Julia Arzheimer und Fabian Busch endete das Turnier leider schon nach den Vorrunden. Beide Paare werden sich über den Sommer auf die nächste Saison vorbereiten, um sich schon im Herbst an die Spitze zu kämpfen.

    In der Juniorenklasse mussten Diana Runge und Nikita Wambold noch im ihre Qualifikation bangen. Nach der Vorrunde schien dies jedoch zunächst in weiter Ferne. Durch einen Fehler verpassten sie die direkte Qualifikation ins Halbfinale. In der Hoffnungsrunde mussten sie deshalb noch einmal ihr Programm präsentieren. Für Juliana Schuhmacher und Daniel Langer verlief der Tag deutlich besser. Gewohnt tänzerisch überlegen, zeigten die Beiden eine einwandfreie Darbietung und konnten sich somit eine Finalteilnahme sicher. Nach einer gelungene Hoffnungsrunde war für Runge/Wambold im Halbfinale jedoch unerwartet Schluss.

    Finale nur knapp verpasst
    Nur knapp verpassten sie den Einzug in die Finalrunden. Die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft konnten sie sich jedoch im letzten Moment noch sichern. Für Schuhmacher/Langer hieß es im Finale noch einmal gegen die Hitze anzukämpfen. Ebenfalls mit neuer Akrobatik sicherten sie sich am Ende den 2.Platz in der Juniorenklasse.

    In der C-Klasse konnten die World-Cup Sieger Lara Armauer und Christian Langer ihr Potential endlich wieder abrufen. Auf der Poleposition starteten sie in die Abendveranstaltung. Lediglich ein kleiner Taktfehler kostete sie den Sieg. Mit dem 2. Platz sicherten sie sich trotzdem das Ticket zur Deutschen Meisterschaft in Landsberg.

    Mit Ekaterina und Ilja Negoduiko konnten die Wormels diesmal nur ein Paar zum Deutschland Cup schicken. Die amtierenden Deutschen Meister zeigten jedoch ihre gewohnte akrobatische Stärke und machten es den anderen Paaren schwer an ihnen vorbeizuziehen. Mit fast 30 Punkten Abstand holte sich das Wormser Spitzenpaar am Ende den Sieg. Schon in der kommenden Woche möchten sie damit ihren Titel bei der Deutschen Meisterschaft verteidigen.

     
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