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  • Do., 23. November 2017, 17:03 Uhr
    Christusgemeinde Westhofen hat eifrig und erfolgreich für die „Weihnachten im Schuhkarton®“ gesammelt 

    333 Geschenke für notleidende Kinder 

    Im Rahmen der weltweit größten Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ des Vereins „Geschenke der Hoffnung“ wurden in der Christusgemeinde Westhofen 333 Schuhkartons gepackt und gesammelt. Sammelstellenleiter Marco Moser koordinierte das Projekt im Wonnegau und sorgte mit seinem hochmotiviertem Team für die fristgerechte Verpackung und Versendung der Geschenke an die Kinder in krisenregionen Osteuropas.

    Neben vielen Päckchenpackern konnten dieses Jahr auch einige Firmen und Einzelhändler für die Aktion begeistert werden, die mit zahlreichen Sachspenden zum Packen weiterer Schukartons beitrugen. Westhofens Ortsbürgermeister Ottfried Fehlinger übernahm in bewährter Tradition die Schirmherrschaft.

    Seit letzter Woche unterwegs
    Seit letzter Woche sind die Geschenkpakete in die Empfängerländer unterwegs, um rechtzeitig an Weihnachten bei den Kindern sein. Dort werden sie von Kirchengemeinden unterschiedlicher Konfessionen verteilt werden. Oft haben die Kinder noch nie in ihrem Leben ein richtiges Geschenk erhalten. „Für viele Kinder ist das ein unvergesslicher Moment“, berichtet Marco Moser. „Es gibt viele junge Menschen, die auch noch Jahre danach von diesem besonderen Ereignis berichten.“ Durch die Aktion würden Glaube, Liebe und Hoffnung für die Kinder erfahrbar. „Das zeigt sich auch an dem weitergehenden sozial-karitativem Engagement vieler Partner. Sie kümmern sich meist auch nach den Verteilungen um die Familien.“

    Neue Perspektiven für die Empfänger
    Es gebe viele Beispiele, wie „Weihnachten im Schuhkarton“ den Empfängern neue Perspektiven eröffnet hat: „Letztes Jahr lernten Mitarbeiter von Geschenke der Hoffnung Mirela kennen, die 1998 einen der ersten Schuhkartons aus Deutschland erhalten hat“, berichtet Beate Rühl. „Sie lebte damals in ärmlichen Verhältnissen. Doch durch die Christen vor Ort schöpfte sie neue Hoffnung. Sie absolvierte in Deutschland ein Freiwilliges soziales Jahr in einem Kinderheim, wo sie schließlich ihren Mann kennenlernte.“ Im Dezember 2014 durfte sie selbst eine Verteilung mitbegleiten. „Nun konnte die junge Frau selbst etwas von der Hoffnung und Liebe, die sie einst selbst erfahren hat, weitergeben.“

    Geschenke der Hoffnung ist ein christliches Werk, das in über 20 Ländern tätig ist. Unser Auftrag ist es, einer bedürftigen Welt Hilfe und Hoffnung zu bieten. Dazu braucht es Menschen, die mit Begeisterung gemeinsam daran arbeiten, damit besonders Kinder und ihr Umfeld Freude erleben und Perspektive gewinnen. Als christliches Werk will Geschenke der Hoffnung mit „Weihnachten im Schuhkarton“ dazu beitragen, dass Menschen den Grund für Weihnachten entdecken: Jesus Christus. Weiterer Bestandteil der Arbeit sind Förderprogramme für benachteiligte Kinder, Projekte der Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe.

    Freudestrahlend hält dieses Mädchen ihren Schuhkarton in der Hand.


     

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