
Sie sind so etwas wie die guten Seelen des Klinikums: Die Damen der Christlichen Krankenhaushilfe, die wegen ihrer mintgrünen Kittel auch „Grüne Damen“ genannt werden. Sie sind ehrenamtlich im Klinikum Worms tätig und sind für die Patienten eine ganz besonders wertvolle Stütze. Insbesondere für die Menschen, die keine Angehörigen mehr haben oder deren Angehörige zu weit entfernt wohnen. Ursula Müller war ganze 35 Jahre für die „Grünen Damen“ tätig und hat sich nun in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Als Ursula Müller ihren Dienst bei den „Grünen Damen“ vor 35 Jahren antrat, war sie eine der ersten Damen der Christlichen Krankenhaushilfe im Stadtkrankenhaus, wie das Wormser Klinikum damals noch hieß. Um sie herum hat sich in dieser langen Zeit viel verändert, die große Empathie und Liebenswürdigkeit, mit der Ursula Müller den Kranken begegnet ist, ist jedoch über all die Jahre immer gleich geblieben.
Irmgard Offen, Leiterin der Grünen Damen, erinnert sich gerne an die Zeit mit ihrer engagierten Kollegin zurück: „Mit ihrem Lächeln, ihrer Zeit und ihrem großen Verständnis und Einfühlungsvermögen hat Ursula Müller den Menschen immer Mut zum Gesundwerden gemacht. Auch unsere Gemeinschaft hat sie mit ihrem überaus angenehmen und hilfsbereiten Wesen enorm bereichert. Wir alle – und besonders unser Donnerstags-Team – werden sie sehr vermissen.“
Über die Grünen Damen
Die Mitarbeiterinnen der Christlichen Krankenhaushilfe sind ehrenamtlich im Klinikum Worms tätig. Sie erfüllen einen Dienst, der nicht in die Zuständigkeit von Ärzten und Pflegepersonal fällt. Wegen ihrer grünen Kleidung werden sie auch „Grüne Damen“ genannt. Sie sind aus Nächstenliebe für die Patienten da und immer bereit, mit ihnen zu sprechen oder zuzuhören. Darüber hinaus gibt es viele Situationen, in denen die Mitarbeiterinnen der Christlichen Krankenhaushilfe ihre Unterstützung anbieten möchten, beispielsweise für die Begleitung bei einem Spaziergang, für Botengänge zur Post oder zu einer Behörde. Auch übernehmen sie Telefongespräche und schreiben einen Brief, wenn Patienten selbst dazu nicht in der Lage sind.
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