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  • Mi., 07. Mai 2014, 09:34 Uhr
    Ortsvorsteher-Kandidat Hans-Adolf Brenner stellt Ideen und Vorhaben vor / CDU-Stadtratsfraktion vor Ort/ Leerstände im Ortszentrum in den Blick genommen

    „Bewährtes weiter voranbringen!“



    Ortsvorsteher-Kandidat Hans-Adolf Brenner: „Ich werde ein offenes Ohr haben für Bürgerinnen und Bürger“.


    Heppenheims CDU-Ortsvorsteher-Kandidat Hans-Adolf Brenner hat Bürger und CDU Kandidaten für den Stadtrat und den Ortsbeirat über aktuelle Vorhaben und Ideen der Union ins Bild gesetzt im Weingut Bechtel. Ebenso konnten Fragen an Mitglieder der CDU-Stadtratsfraktion gestellt werden. Auch Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek war unter den Teilnehmern.



    Bewährte Projekte fortführen
    Einen Schwerpunkt legte Brenner auf die Themen, die er als Ortsvorsteher anpacken will. Bewährte Projekte, die Ortsvorsteher Karl-Otto Fischer angestoßen habe, gelte es  fortzuführen, sagte Brenner. Zusätzlich in den Fokus nehmen will Brenner die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in Heppenheim. Zu diesem Thema hatte er bereits eine Info-Veranstaltung organisiert mit der CDU. „Junge Ärzte müssen mehr Anreize bekommen, auch in den Vororten Dienst zu leisten“, fasste Brenner das Problem zusammen. Stadtratsmitglied Raimund Sürder und Landtagsabgeordneter Adolf Kessel sahen eine mögliche Lösung darin, dass die WOGE, ein Zusammenschluss von Ärzten in Worms, auch in Heppenheim Angebote macht. Die CDU-Stadtratsfraktion hatte schon vor einigen Monaten ein generelles Infogespräch bei der WOGE. Der stellvertretende CDU-Fraktionssprecher Hans-Peter Weiler führte aus, dass die WOGE als Arbeitgeber attraktiv sei für Ärztinnen und  Ärzte, die nur Teilzeit und als Angestellte arbeiten möchten.


    Jugend artikuliert Wunsch nach Bolzplatz
    Brenner berichtete, in Gesprächen mit Jugendlichen sei ihm mehrfach der Wunsch nach einem Bolzplatz genannt worden. „Dafür will ich mich einsetzen“, sagte er und machte deutlich, dass er mit seiner Politik generell etwas für Kinder und Jugendliche erreichen will. Außerdem will Brenner das ehrenamtliche Potenzial in Heppenheim fördern: „Wir haben viele aktive Vereine“, lobte er. Heppenheims 1250 Jahr Feier, die 2016 ansteht, sei eine gute Gelegenheit, bei der jeder zeigen könne, was in dem Vorort steckt.


    CDU-Ortsverbands-Vorsitzende Veronika Schreiber fügte an: „Politik muss Angebote machen, für die auch Bedarf besteht“. Um passgenaue Lösungen zu finden, müsse man miteinander reden. Ähnliches hörte man von Brenner: „Ich werde ein offenes Ohr haben für Bürgerinnen und Bürger“.


    CDU-Fraktionschef Dr. Klaus Karlin lobte das Neubaugebiet in Heppenheim, das sich sehr gut entwickelt habe. Auf Rückfrage von Raimund Sürder informierten Karl-Otto Fischer und Hans-Adolf Brenner auch darüber, dass die Grundschule in Heppenheim inzwischen wieder gut dastehe. Der Schulhof sei hergerichtet, biete neue Spielgeräte und Kinder dürften dort auch nach Schulschluss spielen. Auch die Feuerwehr sei gut ausgestattet.


    Leerstand entgegenwirken
    Aus der Zuhörerschaft kam das Thema auf, wie man dem Leerstand von Gehöften und Gebäuden im Ortszentrum begegnen könne. Adolf Kessel sagte, grundsätzlich gelte Innen- vor Außenentwicklung. Wie Dr. Karlin ausführte, besteht ein Problem aber darin, dass die Zuschnitte dieser Häuser oft nicht mehr zeitgemäß seien. Dr. Karlin sagte, nötig sei ein Kataster, das zeigt, wo Grundstücke zusammengelegt werden könnten. Dabei gebe es aber Hürden bei Daten- und Denkmalschutz. Ortsbeiratsmitglied Markus Zechner sagte, dass entlang der Hauptstraße große Teile der Häuser unter Denkmalschutz stünden, was Modernisierungen und Veränderungen erschwere.


    Hans Peter Weiler empfahl deshalb, vor Baumaßnahmen immer mit der Denkmalschutzbehörde zu sprechen. Diese könne Bauherren auch Hinweise geben, in welchen Fällen Zuschüsse möglich sind. Dr. Karlin sagte: „Auch wenn der Denkmalschutz nicht in erster Linie Sache der Stadtratsfraktion, sondern der Landesbehörde ist, werden wir das Thema aufgreifen“. Wichtig sei, dass unnötige Hürden abgebaut würden. „Denkmalgeschützte Häuser müssen bewohnt bleiben, sonst verfallen sie“.


    Bei einem kleinen Imbiss und Wein gab es noch Gelegenheit, Fragen in kleinerer Runde zu stellen.


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