Do., 02. Juni 2016, 09:14 Uhr
Große Jubiläumsaktion „Ich zieh‘ den Hut“ am 25. Juni von 11 bis 15 Uhr am Winzerbrunnen
40 Jahre Frauenselbsthilfe nach Krebs
„Hut ab“ oder „Chapeau“, das sagt man, um Wertschätzung und Anerkennung vor der Leistung Anderer auszudrücken. Am 25. Juni von 11 bis 15 Uhr möchte die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH), Gruppe Worms, allen Mitmenschen in der Kämmererstraße am Winzerbrunnen die Möglichkeit geben, durch die Geste des „Hutziehens“ ein Zeichen der Solidarität mit an Krebs erkrankten Menschen zu setzen und das Engagement der ehrenamtlich Tätigen in der Selbsthilfe zu würdigen.
Die Hut-Aktion findet zeitgleich an vielen Orten in ganz Deutschland statt, in denen es Gruppen der Frauenselbsthilfe nach Krebs gibt. „Passend zum 40-jährigen Jubiläum, das wir in diesem Jahr feiern, möchten wir mindestens 4.000 Menschen fotografieren, während sie den Hut ziehen“, erläutert Karin Meißler, Bundesvorsitzende der Frauenselbsthilfe nach Krebs. Am Informationsstand der FSH Worms gibt es eine Auswahl an Hüten und ein Roll-up-Display, vor dem sich die „Hutziehenden“ fotografieren lassen können.
Über Arbeit der Frauenselbsthilfe informieren
Mit der Hutaktion soll auch über die wichtige Arbeit der Frauenselbsthilfe nach Krebs informiert werden. In den Gruppen vor Ort, so auch in Worms werden die Betroffenen zum Beispiel darin unterstützt, einen Weg mit ihrer und durch ihre Erkrankung zu finden. „Neben hilfreichen Informationen zum Thema Krebs und der Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch gibt es bei uns viele Anregungen mit der Erkrankung Krebs und ihren Herausforderungen umzugehen“, erläutert Ingeborg Zielke, Leiterin der Gruppe Worms.
Die Fotos der Hutziehenden werden – das jeweilige Einverständnis vorausgesetzt – während der großen FSH-Jubiläumsfeier in Magdeburg im August als Endlosschleife auf einer großen Leinwand gezeigt und ausgewählte Bilder auch im verbandseigenen Krebs-Magazin „perspektive“ sowie auf der FSH-Website(www.frauenselbsthilfe.de) abgebildet.
Die Gruppe Worms trifft sich immer 14-tägig, freitags im Gerd-Lauber-Haus um 14 Uhr in der Brucknerstraße 3. Betroffene und auch deren Angehörige sind jederzeit herzlich Willkommen. Die Treffen können völlig unverbindlich besucht werden und sind kostenfrei. Ansprechpartnerin ist Ingeborg Zielke, Telefon 06241/76563 oder E-Mail ingezielke@web.de.