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  • Do., 26. Oktober 2023, 10:01 Uhr
    FLÖRSHEIM-DALSHEIM: Albert-Schweitzer- und Bahnhofstraße sollen ab 2024 erneuert werden

    400.000 Euro Landesförderung für den Straßenausbau

    Der Zustand der Albert-Schweitzer-Straße in Flörsheim-Dalsheim erfordert inzwischen einen Komplettausbau. Ähnlich ist die Situation in der Bahnhofstraße.


    Aus Mitteln des Investitionsstocks 2023 des Landes Rheinland-Pfalz erhält die Gemeinde Flörsheim-Dalsheim eine Förderung in Höhe von 400.000 Euro, welche im Jahr 2024 ausgezahlt wird. Diese erfreuliche Nachricht erhielten Ortsbürgermeister Tobias Rohrwick und VG-Bürgermeister Ralph Bothe jetzt von Innenminister Michael Ebling (der NK berichtete). Die Mittel wurden für den Ausbau der Bahnhofstraße und der Albert-Schweitzer-Straße beantragt.

    Bereits im Juni legte das zuständige Ingenieurbüro eine erste Planung vor, welche im Rahmen einer Infoveranstaltung am 13. Juli 2022 den Anwohnern beider Straßen vorgestellt und mit diesen diskutiert wurde. Außerdem wurden für die Albert-Schweitzer-Straße zwei Planungsvarianten vorgestellt. Im Gemeinderat wurde dann am 19. Juli 2022 der Beschluss zum Straßenausbau gefasst und die Beantragung einer Landesförderung auf den Weg gebracht.

    Vollausbau der Bahnhofstraße

    Der Ausbaubereich der Bahnhofstraße beginnt im Süden in Höhe der Einmündung Uhlandstraße und endet im Norden an der Eisenbahnunterführung. Unter Berücksichtigung der Einmündungsbereiche der angrenzenden Straßen wird insgesamt eine Fläche von ca. 2.550 Quadratmetern überplant. Es erfolgt ein Vollausbau mit von der Fahrbahn abgesetzten erhöhten Gehwegen.

    Der Ausbaubereich der Albert-Schweitzer-Straße beginnt im Süden an der Einmündung der Gartenstraße und endet im Norden am Ende der Straße unmittelbar vor dem Wirtschaftsweg. Insgesamt wird eine Fläche von ca. 6.560 Quadratmetern überplant. Der Ausbau der Albert-Schweitzer-Straße erfolgt zwischen Gartenstraße und Uhlandstraße analog zum Bestand im Trennprinzip. Ab der Uhlandstraße ist in nördlicher Richtung ein niveaugleicher Ausbau in Pflasterbauweise vorgesehen. Gleichzeitig sollen die Wasserleitung ausgetauscht und ggf. Sanierungsarbeiten an der Kanalisation vorgenommen werden.

    Kosten von 2,763 Millionen

    Die Gesamtkosten beider Maßnahmen werden auf 2,763 Millionen Euro geschätzt. Der Gemeindeanteil liegt bei 25 Prozent und somit um 5 Prozentpunkte höher als der Mindestsatz im Kommunalabgabengesetz Rheinland-Pfalz.

    Nachdem nun der Förderbescheid vorliegt, soll das Ingenieurbüro kurzfristig mit den weiteren Leistungsphasen beauftragt werden. Dann wird es nach Aussage von Ortsbürgermeister Tobias Rohrwick eine erneute Info-Veranstaltung für die Anwohner geben, wobei insbesondere der Bauzeitenplan vorgestellt werden soll und praktische Lösungen für Einschränkungen während der Bauphase besprochen werden können. Anschließend hat der Gemeinderat die Planungsvarianten endgültig festzulegen und die Ausschreibung kann auf den Weg gebracht werden.

    „Angesichts der konjunkturellen Situation und der aktuell eher geringen Auslastung der Unternehmen erwarten wir einen intensiven Wettbewerb und günstigere Preise,“ erläutert Tobias Rohrwick und bringt damit seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die Maßnahme letztlich für Bürgerinnen und Bürger, wie auch für die Gemeinde mit geringeren Kosten verbunden sein könnte, als ursprünglich geplant.
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