Hans-Werner Barth kandidiert als unparteiischer Kandidat mit Unterstützung der Freien Wählergruppe Weirauch für die Wahl zum Ortsbürgermeister in Hamm am Rhein am 6. März 2022. Er ist 65 Jahre alt, seit 40 Jahren verheiratet und hat zwei Töchter im Alter von 35 und 31 Jahren.
Vielen ist Hans-Werner Barth durch seine Tätigkeit als Standesbeamter der Verbandsgemeindeverwaltung Eich und in der Evangelischen Kirchengemeinde Hamm und Ibersheim bekannt. Zudem ist er seit über zehn Jahren 1. Vorsitzender vom Freundschaftskreis Hamm – Varois-et-Chaignot und Mitglied bei den Freizeitradlern Hamm e.V..
Ursprünglich kommt Barth aus der Kommunalverwaltung. 1971 hat er bei der Stadtverwaltung Osthofen eine Ausbildung als Verwaltungsangestellter begonnen. Nach seiner Ausbildung und Fortbildungen war er im Vollzugs- und Vollstreckungsdienst im Ordnungsamt und der Stadtkasse im Einsatz.
Nach seinem Wechsel zur VG Eich am 1. April 1986 war er zunächst im Sozialamt tätig.
Von Mai 1999 bis zu seinem Rentenbeginn am 1. Dezember 2020 war er Standesbeamter der VG Eich.
"Ich liebe den Umgang mit Menschen, bin jemand, der versucht auf diese einzugehen, deren Anliegen aufzunehmen und nach Lösungen zu suchen. Das würde ich natürlich auch in meiner Tätigkeit als Ortsbürgermeister von Hamm so weiterführen wollen – Gespräche mit den Bürgern suchen und die Vereine unterstützen, soweit mir dies möglich ist", erklärt der Bürgermeister-Kandidat.
Als Herzensangelegenheit möchte er für die Jugend etwas mehr machen, möglichst auch in der Natur, vielleicht als Projekt gemeinsam mit der Initiative Streuobstwiese.
"In unseren fünf Ortsgemeinden gibt es außer dem VG-Museum in Gimbsheim nur noch in Alsheim im alten Kelterhaus kulturelle Veranstaltungen. Wir haben in Hamm einen sehr schönen Ortsmittelpunkt. Es läge nahe, diesen Platz zu nutzen für kleinere Konzerte, Open-Air-Kino, Kabarett u. ä. Natürlich bietet sich hierzu auch die Gemeindescheune und die Gemeindehalle mit Kegelbahn an", so Barth.
Ein weiteres Thema auf seiner Agenda ist die Schaffung eines Baugebietes. "Ich möchte Bürgermeister für alle mit demokratischem Denken sein, egal welcher Parteizugehörigkeit, Religion oder Ethnien. Ich möchte zuhören, helfen und gestalten, soweit es mir möglich ist", unterstreicht Hans-Werner Barth seine Entscheidung sich zur Wahl aufzustellen.