„Weihnachten im Schuhkarton®“ – Christusgemeinde Westhofen sammelt erfolgreich
464 Geschenke für notleidende Kinder
Ein kleiner Weihnachtsmann freut sich über sein Geschenk.
Im Rahmen der weltweit größten Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ des Vereins Geschenke der Hoffnung wurden in der Christusgemeinde Westhofen 464 Schuhkartons gepackt und gesammelt. Sammelstellenleiter, Marco Moser, koordinierte das Projekt im Wonnegau und sorgte mit seinem hochmotiviertem Team für die fristgerechte Verpackung und Versendung der Geschenke an die Kinder in Krisenregionen Osteuropas. Neben vielen Päckchenpackern konnten dieses Jahr auch einige Firmen und Einzelhändler für die Aktion begeistert werden, die mit zahlreichen Sachspenden zum Packen weiterer Schukartons beitrugen. Westhofen´s Ortsbürgermeister Ottfried Fehlinger übernahm die Schirmherrschaft.
Seit letzter Woche sind die Geschenkpakete in die Empfängerländer unterwegs, um rechtzeitig an Weihnachten bei den Kindern sein. Dort werden sie von Kirchengemeinden unterschiedlicher Konfessionen verteilt werden. Oft haben die Kinder noch nie in ihrem Leben ein richtiges Geschenk erhalten. „Für viele Kinder ist das ein unvergesslicher Moment“, berichtet Marco Moser. „Es gibt viele junge Menschen, die auch noch Jahre danach von diesem besonderen Ereignis berichten.“ Durch die Aktion würden Glaube, Liebe und Hoffnung für die Kinder erfahrbar. „Das zeigt sich auch an dem weitergehenden sozial-karitativem Engagement vieler Partner. Sie kümmern sich meist auch nach den Verteilungen um die Familien.“
Neue Perspektiven für die Empfänger Es gebe viele Beispiele, wie „Weihnachten im Schuhkarton“ den Empfängern neue Perspektiven eröffnet hat: „Letztes Jahr lernten Mitarbeiter von Geschenke der Hoffnung Mirela kennen, die 1998 einen der ersten Schuhkartons aus Deutschland erhalten hat“, berichtet Pastor Gerson Wehrheim „Sie lebte damals in ärmlichen Verhältnissen. Doch durch die Christen vor Ort schöpfte sie neue Hoffnung. Sie absolvierte in Deutschland ein Freiwilliges soziales Jahr in einem Kinderheim, wo sie schließlich ihren Mann kennenlernte.“ Im Dezember 2014 durfte sie selbst eine Verteilung mitbegleiten. „Nun konnte die junge Frau selbst etwas von der Hoffnung und Liebe, die sie einst selbst erfahren hat, weitergeben.“