
Ein Wochenende voller positiver Energie durften die knapp 90 Teilnehmer des 5. Wormser Gospelfestivals vom 22. bis zum 24. März erleben. Mit viel Humor und Leichtigkeit wurden sie von den diesjährigen Dozenten Helmut Jost und Ruthild Wilson durch den dreitägigen Gesangsworkshop geleitet, die es verstanden, alle Sänger bei bester Laune zu halten und sie gleichzeitig zu gesanglichen Höchstleistungen zu motivieren. Diese konnten dabei die ganze Bandbreite menschlicher Emotionen spüren und waren beeindruckt von dem intensiven Gemeinschaftsgefühl, das sich innerhalb kürzester Zeit einstellte.
Organisation mit Engagement und Liebe
Initiiert, organisiert und mit großem Engagement und viel Liebe zum Detail durchgeführt wurde diese musikalische Veranstaltung wie in der Vergangenheit von dem Chorleiter Thorsten Mühlberger und seinen Temptation Gospel Voices. So freuten sich alle Teilnehmer über die nette Willkommenstasche, die Verköstigung mit Speis und Trank zur Stärkung in den Pausen und nette Gespräche und Begegnungen mit Gleichgesinnten.
Ein fulminanter Gospel-Gottesdienst
Aufgrund dieser angenehmen und fröhlichen Arbeitsatmosphäre verwundert es nicht, dass sich auch das Ergebnis durchaus hören ließ, was der Workshopchor im gesanglichen Höhepunkt dieser Veranstaltung, dem fulminanten Gospel-Gottesdienst am Sonntagnachmittag, unter Beweis stellte. Die acht neu erlernten Songs orientierten sich thematisch am Ablauf einer Messe, was es Pfarrer Müller leicht machte, sie in seinen Gottesdienst zu integrieren und immer wieder auf deren Texte Bezug zu nehmen. So eröffneten die Sänger mit einem fröhlichen „Enter into His Gates“ und begannen den Gottesdienst „In the name of the father, in the name of the son, in the name of the Holy Ghost we are here“. Sie fuhren fort mit einem lauten „Rejoice“ und bereiteten sich mit einem „Speak to me“ auf die bevorstehende Lesung vor. Die außergewöhnliche Stimme von Ruthild Wilson jagte bei ihren Soli angenehme Schauer über den Rücken der Zuhörer und die soulige Gospelstimme Helmut Josts begeisterte ebenso wie seine fulminante Keyboardbegleitung. Rührend klangen „Holy is the lamb“ und „Lord, we pray“, mit dem die Workshopsänger innige Gefühle zum Ausdruck brachten. Zum Abschied gelang es, auch die begeisterten Besucher in den letzten Segens-Song mit einzubeziehen und mit ihnen gemeinsam „Till I meet you again, till I see you next time, I will pray, I will pray for you“ zu singen und für leuchtende Augen zu sorgen.
Eine begeisterte Teilnehmerin äußerte zum Abschied: „Wir haben zusammen lauthals gelacht und vor Rührung geweint! Es war ein so intensives und berührendes Wochenende! Jederzeit wieder!“
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