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  • Do., 02. März 2023, 11:19 Uhr
    STADT WORMS: Zensus 2022 erfolgreich beendet

    60 Interviewer im Einsatz

    Alle zehn Jahre wird in Deutschland der so genannte Zensus durchgeführt. 2022 war es wieder soweit, aufgrund der Corona-Pandemie lagen allerdings diesmal elf Jahre zwischen den Erhebungen. Für die Stadt Worms bedeutete der Zensus 2022, mehr als 7.000 Personen an 1.419 zufällig ausgewählten Adressen zu befragen. Zusätzlich wurden Erhebungen an 43 Gemeinschaftsunterkünften und 13 Wohnheimen durchgeführt. 60 Interviewer waren dafür nötig, die eigens für den Zensus angeworben und intensiv geschult wurden. „Ein aktueller, korrekter Datenbestand über den Wohn- und Arbeitsort sowie Alter und Geschlecht der Menschen, die in unserem Land leben, sind eine wichtige Entscheidungsgrundlage für ein passendes und professionelles Management und die Weiterentwicklung unserer Stadt. Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern, die daran mitgewirkt haben“, betont die Bürgermeisterin und für den Bereich Gesellschaft und Wirtschaft zuständige Dezernentin Stephanie Lohr.

    Bevölkerungszahlen bilden eine wichtige Planungsgrundlage auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene, beispielsweise für die Zuweisung kommunaler Finanzmittel, die Wahlkreiseinteilung oder die Stadtentwicklung. Der Zensus 2022 erfolgte wie bereits 2011 registergestützt: Als Basis der Zählung wurden Datenbestände der Einwohnermeldeämter herangezogen. Ziel ist es, mit der Stichprobenbefragung von Haushalten Fehlbestände sowie Über- und Untererfassungen zu korrigieren. Das Statistische Bundesamt bereitet die Daten auf, wertet sie im Anschluss aus und rechnet sie auf die Gesamtbevölkerung hoch. Mit Ergebnissen wird Ende 2023 gerechnet.

    Viel Flexibilität

    Daniela Schwartzmann, Leiterin der Zensus-Erhebungsstelle im Bereich Gesellschaft und Wirtschaft, lobt das Engagement des gesamten Teams. Gerade zu Beginn der Befragungen habe es einige Unwägbarkeiten gegeben, die es zu bewältigen galt. Da zum Zeitpunkt der Schulungen aufgrund der Pandemie noch nicht klar war, ob die Befragungen persönlich oder telefonisch durchgeführt werden würden, mussten die Interviewer viel Flexibilität mitbringen. Auch die Technik machte es den Interviewern anfangs nicht leicht: Programmabstürze und extrem lange Speicherzeiten machten die Dateneingabe zu einem mühseligen Unterfangen. Darüber hinaus habe die Software auch automatisch Erinnerungs- und Mahnverfahren eingeleitet, obwohl die entsprechenden Datensätze bereits vorhanden gewesen seien, berichtet Schwartzmann. Nachbesserungen an der Software sorgten dann letztendlich für Abhilfe.

    „Dank des Teams von Schwartzmann sowie zuverlässigen und zügig arbeitenden Interviewern lagen wir im rheinland-pfälzischen Vergleich trotz anfänglicher technischer Pannen stets vorne hinsichtlich des Arbeitsstands“, kann Bürgermeisterin Lohr berichten. Sie bedanke sich daher ganz herzlich für den Einsatz aller Beteiligten.

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