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  • Mo., 19. November 2018, 15:06 Uhr
    AWO Hamm spendet an den Förderverein Ruanda Alzey-Worms e.V.

    600 Euro für Wasser

    Die Helferinnen des AWO-Markthauses bei der Scheckübergabe an Christine Müller.


    Nach einem leckeren Mittagessen in der Hammer Gemeindehalle nahm Christine Müller, stellv. Vorsitzende und Geschäftsführerin, die anwesenden 68 AWO-Mitglieder und Interessierten mit in das rheinland-pfälzische Partnerland Ruanda. 

    In einem beeindruckenden Lichtbildervortrag berichtete sie von den Projekten im Partnerschaftsdistrict Ngerorero, die sie gemeinsam mit ihrem Mann im Oktober d.J. besucht hat. 

    Zwar hat die seit 37 Jahren Partnerschaft des Landes RLP mit Ruanda schon viel bewirkt, aber gerade in den hinteren Hügeln, wo auch Ruanda Alzey-Worms seit 17 Jahren tätig ist, gibt es noch viel zu tun. 10 Projekte betreut Christine Müller. 3 Schulen davon haben noch keinen Strom und nur Wasser aus Zisternen, die der Verein gebaut hat. 

    Auch sind Reparaturen an Schulen nötig, die der Verein gemeinsam mit dem Land finanziert und gebaut hat. An allen Schulen gibt es engagierte Elternkomitees, die schon einiges tun, aber meist nicht das Geld haben, um das Material zu kaufen. 

    Hier setzt Christine Müller an und möchte die 600 Euro Spende für die Schule Gihiruj verwenden. Dort müssen die Regenrinnen repariert  und das fehlende Zuflussrohr zur Zisterne erneuert werden. Zur Zeit hat die Schule nicht nur keinen Strom, sondern auch kein Wasser. 

    Aber nicht nur von den Problemen des Landes erzählte Christine Müllern, sondern zeigt auch beeindruckende Bilder von der Landschaft, den überwältigenden Empfang in den Partnerschulen und den freundlichen Menschen, die immer wieder auch mit kleinen Gastgeschenken ihre tiefe Dankbarkeit zeigen. 

    Nachdem die AWO-Vorsitzende Ursula Orth, zusammen mit ihren fleißigen Helferinnen, die Spende überreichte, konnte auch sie ein kleines Dankeschön in Empfang nehmen. 

    Christine Müller versicherte noch einmal, dass jede Spende 1 : 1 in den Projekten ankommt und dass das Koordinationsbüro des Landes die Projekte kontrolliert und ihr für die Besuche ein Auto mit Fahrer und Dolmetscher zur Verfügung stellt. Sie aber ansonsten die gesamten Reisen selbst finanziert. 

    Nachdem viele  Fragen aus dem großen Kreis der Anwesenden beantwortet wurden, fand der Mittag bei Kaffee und Kuchen einen gemütlichen Ausklang.    

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