Nach 20 Jahren Planung und Bebauung ist der Wormser Stadtteil im südlichen Bereich um 18 Gebäude größer geworden
Abenheim wieder ein Stück gewachsen
Von links: Wolfgang Brückner (Pfalzwerke), Wolfhard Hensel (Sparkasse), Hans-Peter Weiler (Ortsvorsteher), Michael Kissel (Oberbürgermeister), Simone Oehlhof (ESW), Corina Karetta (ESW) und Frank Belzer (Sparkasse). Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Im Jahr 1989 fanden im Ortsbeirat Abenheim erste Gespräche über die Erweiterung des Wormser Stadtteils im südlichen Bereich in Richtung Herrnsheim statt. Rund zehn Jahre später, im Jahr 1997, erlangte der Bebauungsplan Rechtskraft und viele dachten, jetzt geht es zügig weiter und bald stehen die ersten Häuschen. Doch aus unterschiedlichen Gründen gab es einen fast zehnjährigen Stillstand, bevor es mit der Erschließung voranging. Erst im Jahr 2008 wurde die erste Baustelle eingerichtet.
Abschluss aller Maßnahmen
Am Dienstagmorgen konnte der Abschluss nahezu aller Entwicklungsmaßnahmen im Plangebiet mit der offiziellen Bezeichnung AB 6 „Ortseingang Ost südlich der Wonnegaustraße“ gefeiert werden. Inzwischen stehen bereits 18 Gebäude und alle Zufahrtsstraßen sind fertig. Ein Grund zum Feiern und zur Freude, zumal die beiden Erschließungsgesellschaften, die das Gebiet gemeinsam voranbrachten, das 11.600 Quadratmeter große Areal nach vollbrachter Arbeit an die Stadt Worms zurückgaben. Bei den zwei Erschließungsgesellschaften handelt es sich um die Pfalzwerke und die ESW, die zur Sparkasse Worms-Alzey-Ried gehört. Die ESW ist mittlerweile seit 20 Jahren erfolgreich am Markt und entwickelt im südlichen Rheinhessen zahlreiche Projekte.
Hochwertige Bebauung
Oberbürgermeister Michael Kissel berichtet, dass Worms stetig weiter wachse und inzwischen 87.000 Einwohner zähle. Um Wohnraum zu schaffen, würde daher in vielen Bereichen der Stadt gebaut. Es gelte dabei der Grundsatz der Innen- vor der Außenentwicklung. Ziel sei es, dass hierbei ein Mix aus Eigenheimen, hochwertiger Appartements wie auch günstiger Sozialwohnungen für Menschen mit geringerem Einkommen verwirklicht würde.
Die Bebauung im südlichen Bereich von Abenheim fällt dabei unter die Kategorie „hochwertige Bebauung“. Billige Wohnungen mit Sozialbindung wurden keine realisiert.