Einbau und Inbetriebnahme dauert voraussichtlich sechs Wochen
Abenheimer Festhalle erhält Aufzug
Von links: Olaf Hoffmann, Geschäftsführer von HFP Liftpartner GmbH, Günter Metz, Dezernent Uwe Franz und Architekt Karsten Bohmann verfolgen die Anlieferung des Aufzugschachtes.
Ob musikalische Abende, Fastnachtssitzung, Vereinsfeiern oder private Veranstaltungen, die Abenheimer Festhalle wird vielfältig genutzt. Einziger Wermutstropfen bisher: Der Festraum über der Gerätehalle der Feuerwehr ließ sich nicht barrierefrei erreichen – für ältere Besucher ein immenses Hindernis. Aufgrund einer großzügigen, privaten Spende kann die Stadt nun einen lange gehegten Wunsch der Abenheimer erfüllen und einen Außenaufzug an die Giebelseite des Gebäudes bauen lassen. Die Bauarbeiten haben in dieser Woche begonnen.
„Wir sind froh, mit dieser Lösung nun die Festhalle auch für Senioren und mobil eingeschränkte Besucher wieder attraktiv machen zu können“, betont Baudezernent Uwe Franz, der die Anlieferung des Aufzugschachtes mitverfolgte. Die Festhalle sei ein wichtiges Element des kulturellen Lebens in Abenheim und solle für jeden nutzbar sein.
Der Einbau und die Inbetriebnahme der Aufzuganlage werden voraussichtlich sechs Wochen dauern, die Gesamtkosten belaufen sich auf 125.000 Euro. Durch den Anbau an der Giebelseite des Gebäudes wird mit dem Aufzug künftig das obere Podest vor dem Festsaal barrierefrei zu erreichen sein. „Um Vandalismus vorzubeugen und eine missbräuchliche Nutzung zu verhindern, erhält der Aufzug sowohl im Erd- als auch im Obergeschoss eine zusätzliche Tür“, erläuterte Architekt Karsten Bohmann. Zum Schluss der Maßnahme muss die Feuerwehrzufahrt zum hinteren Gelände neu angelegt und die versiegelte Fläche überarbeitet werden.