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  • Fr., 07. Juli 2017, 15:32 Uhr
    Rechtzeitig vor der Kerb wurde der Abenheimer Festplatz umgerüstet und optimiert

    Abenheimer packen an

    OB Michael Kissel (Mitte) und Ortsvorsteher Hans-Peter Weiler (rechts) freuen sich über das große Engagement.


    Am 18. August ist es wieder soweit: Abenheim feiert seine Kirchweih, die „Kerb“. Und pünktlich dazu haben die Abenheimer ihren Festplatz umgerüstet. Das 3000 m² großen Gelände, das auch gerne für Vereinsfeste, Feuerwehrübungen und die Straßenfastnacht genutzt wird, war bisher infrastrukturell nicht optimal aufgestellt: Abwässer konnten nur schwer abgeleitet werden, die Elektroversorgung gestaltete sich schwierig. Der immer weiter steigende Zuspruch der Abenheimer Kerb führte dazu, dass der Platz inzwischen rege genutzt wird, auch zu anderen Anlässen. Und insbesondere bei der Kerb platzt das Areal inzwischen schon aus seinen Nähten. Vereine, Schausteller und Ortsbeirat wünschen sich seit vielen Jahren eine bessere Infrastruktur des Platzes und wandten sich deshalb 2012 an die Verwaltung. Da sich die Maßnahme jedoch als kostspielige Angelegenheit erwies, kam das Vorhaben zunächst zum Stillstand, bis sich die Gemeinschaft der Abenheimer Vereine (GDAV) bereiterklärte, die Kosten in Höhe von 10.000 Euro zu übernehmen.

    „Dafür sind wir sehr dankbar, denn ohne diese Unterstützung hätten wir das Projekt nicht umsetzen können“, betonte Ortsvorsteher Hans-Peter Weiler, der das Ergebnis nun Oberbürgermeister Michael Kissel präsentierte. Dieser gratuliert den Abenheimern zu ihrer gut funktionierenden Gemeinschaft: „ Eine solche Gemeinschaft macht Vieles möglich. Gerade in unseren Stadtteilen übernimmt das Ehrenamt Aufgaben, die die Stadt nicht leisten kann. Dies kommt in der Innenstadt leider zu kurz. Insbesondere die Abenheimer haben einen besonderen Gemeinsinn, jeder dort engagiert sich in mindestens einem Verein, und die Bürger machen sich gemeinsam stark für ihren Stadtteil“, lobt der Stadtchef. Als Zeichen seiner Anerkennung des großen Engagements der GDVA bietet der Oberbürgermeister finanzielle Unterstützung aus seinem Spendenfonds an, sollte die GDVA noch eine Lücke zu füllen haben. „Damit möchte ich deutlich machen, dass wir als Stadt die Arbeit der Vereine sehr zu schätzen wissen“, so der OB.

    Die infrastrukturelle Aufwertung des Kerweplatzes begann 2015 nach der Kirchweih. Damals wurde der Kanalanschluss hergestellt und die Abfluss- und Leerrohre verlegt. In diesem Jahr wurden abschließend die Wassereinlässe und der Elektroverteiler gesetzt. „Dadurch, dass der Anschlusskasten versetzt wurde, konnten wir die Nutzfläche auf dem Platz erweitern“, erklärt Ortsvorsteher Weiler. Unterstützt wurde der Vorstand der GDVA nicht nur von Mitgliedern verschiedener Vereine, sondern auch vom Handwerkertreff Ferdinand Fass sowie den beiden Firmen CD-Bau Christian Diehl und Nuhn.

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