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Do., 22. Mai 2014, 12:59 Uhr
Zum symbolischen Preis von einem Euro wurde es an die Kommune zurückgegeben
Abenheimer „Wasserhäuschen” findet neue Bestimmung
Für einen symbolischen Euro und einen Cent wurde das Wasserhäuschen an die Stadt Worms übergeben. Bürgermeister Gerhard Kiefer, Oberbürgermeister Michael Kissel, Ulrich Volz und Ortsvorsteher Hans-Peter Weiler (von links) freuen sich auf die künftige Nutzung des denkmalgeschützten Gebäudes.
Es liegt unweit der „Klausenbergkapelle“ und umgeben von Weinbergen: das Abenheimer „Wasserhäuschen“. Über viele Jahrzehnte hinweg diente es der Wasserversorgung, im Jahre 2013 wurde es schließlich nach mehr als hundert Jahren stillgelegt.
Gemäß einem Grundsatzbeschluss des Wasserversorgungsverbands für das Seebachgebiet als Eigentümer wurde das Häuschen nun, wie alle stillgelegten Behälter, zum symbolischen Preis von einem Euro an die Kommune zurückgegeben; Oberbürgermeister Michael Kissel und Verbandsvorsteher Gerhard Kiefer unterzeichneten den Übergabevertrag.
Das unter Denkmalschutz stehende Wasserhäuschen liegt direkt am Jakobsweg und wird künftig auch in die Strecke des Rheinterrassenwegs integriert werden. Denn das stillgelegte Wasserhäuschen soll einer neuen Bestimmung zugeführt werden: Ulrich Volz aus Abenheim wird sich künftig darum kümmern und hat bereits einige Ideen für die weitere Nutzung. „Aber genaueres möchte ich noch nicht verraten“, schmunzelte Volz bei der offiziellen Übergabe im Amtszimmer des Oberbürgermeisters. Der rührige Abenheimer hatte in der Vergangenheit bereits den Abenheimer Skulpturenweg und die Abenheimer Kappellenkonzerte initiiert. Aber noch für dieses Jahr sei eine Aktion geplant, berichtete er.
Oberbürgermeister Michael Kissel, Gerhard Kiefer, Bürgermeister der VG Eich und Verbandsvorsteher, und der Abenheimer Ortsvorsteher Hans-Peter Weiler wissen das Häuschen in guten Händen. „Wir haben vollstes Vertrauen in Herrn Volz“, attestierten sie dem engagierten Bürger.