Ehemaliges Bundeswehr-Depot in Pfeddersheim wird für Wohnbebauung ertüchtigt / Vermarktung in 3-5 Jahren abgeschlossen / Investitionsvolumen 7 Millionen Euro / Große Nachfrage an interessantem Gebiet
Abrissarbeiten haben begonnen
Auf dem ehemaligen Bundeswehr-Depot in Pfeddersheim entsteht ein Neubaugebiet für Wohnbebauung. Derzeit laufen die Abrissarbeiten. Über aktuelle und weitere Planungen informierte die SFB als Projektentwickler die Vertreter der Verwaltung am Donnerstag vor Ort. Foto: Steffen Heumann
VON STEFFEN HEUMANN Der Bebauungsplan ist rechtskräftig, die Abrissarbeiten sind in vollem Gang und leicht kontaminierte Flächen – in den meisten Fällen Isolationsmaterial–, werden rückgebaut und anschließend entsorgt. Bis Ende 2016 soll das 38.500 Quadratmeter große Areal des ehemaligen Bundeswehr-Depots in Pfeddersheim weitgehend freigelegt sein. In drei bis 5 Jahren möchte die Wormser SFB Projekt GmbH rund 59 Grundstücke mit Einfamilienhäusern und Doppelhaushälften bebaut haben. Rund 7 Millionen Euro beträgt das Investitionsvolumen, damit im Wormser Vorort ein weiteres Konversationsprojekt erfolgreich abgeschlossen werden kann.
Verkauf soll im Herbst starten
Bis August sollen die Abrissarbeiten erledigt sein, ehe ab September mit dem Bau der Erschließungsanlagen begonnen werden kann, erläuterte Marc Radmacher von der SFB Projekt GmbH die Planungen. Voraussichtlich könne im Sommer kommenden Jahres mit dem Bau der ersten Häuser begonnen werden, fügte Radmacher an und verwies auf eine rege Nachfrage durch Interessenten. Die Preise für die Grundstücke werden nach Abrechnung für den Abriss und den Preisangeboten für die Erschließungsanlagen kalkuliert, so dass im Herbst der Verkauf starten kann.
Entwicklung im Einklang mit Masterplan
Oberbürgermeister Michael Kissel verwies auf die herausragende Aufgabe der Verwaltung auch den Bundeswehr-Standort als eines von insgesamt 15 Konversionsprojekten sukzessive einer Folgenutzung zuzuführen. In enger Abstimmung mit Land, Bund und auch privaten Investoren sei auch Ortsvorsteher Alfons Haag immer am Thema dran gewesen. Die wohnbauliche Entwicklung sei im Einklang mit dem Masterplan der Stadt sehr zu begrüßen, um dem wachsenden Bedarf nach Wohnraum in unterschiedlichen Preislagen gerecht werden zu können. Er sei froh, dass sich die SFB im Stadtteil engagiere und das unternehmerische Risiko trage, um ein solches Vorhaben in einem interessanten Gebiet mit hoher Lebens- und Wohnqualität zu realisieren.
Harmonische Einbindung in den Stadtteil
Dass das Niemandsland nun harmonisch in den Stadtteil eingebunden werde, sei ein wichtiger Baustein in der gesamten Entwicklung der Stadt, so OB Kissel. Der Stadtteil erhalte eine weitere Einfahrt, fügte Baudezernent Uwe Franz an, dass die Johann-Braun-Straße künftig durch das Neubaugebiet Zum Hochberg führe. Zudem sei das Areal mit einem Wegekonzept zwecks Führungen entlang der Wehrtürme in das touristische Konzept eingebunden. „Exemplarisch für eine Innen- statt Außenentwicklung”, betonte Franz. Die Lagerhalle im südlichen Bereich bleibe erhalten, ergänzten Baudezenernent Franz und Oberbürgermeister Kissel, „dass die Schulbuchausleihe oder Auslagerungen des Stadtarchives wie auch die Nutzung durch die Festspiel GmbH von den Baumaßnahmen nicht tangiert werden”.
Kontakt:
SFB Projekt GmbH & Co. KG
Weinsheimer Hauptstrasse 17
67551 Worms
Telefon 06241/9723990
www.sfb-bauen.de