
2017 startet das Lincoln klassisch: Am Freitag, dem 13.Januar, erwartet den Zuhörer KLAZZIXX, ein Ensemble, das sich der Musik sozusagen von allen Seiten nähert. In eher ungewöhnlicher Besetzung spielen Thomas Coressel, Gitarre, und Rüdiger Schneider, Gitarre und Bassgitarre, Roland Weimer, Percussion, und Petra Fluhr, Oboe, Englischhorn, Gesang etc. Werke von der Renaissance über Klassik und Jazz bis hin zur Avantgarde. Ebenfalls klassisch wird es am Samstag, dem 21., und Sonntag, dem 22.Januar, welches ganz im Zeichen Richard Wagners steht.
Am Samstag, dem 21. Januar, ist Detlef Eisinger zu Gast. Nach Parsival und Lohengrin bringt Detlev Eisinger in diesem Jahr in seinem Gesprächskonzert den Zuhörern „Die Meistersinger von Nürnberg“ näher. Seine fundierten Ausführungen über die Struktur der Werke und ihre Entstehungsgeschichte, die Musikbeispiele und Anekdoten aus dem Leben der Komponisten begeistern immer wieder, denn gut gehört ist doppelt empfunden und begriffen.
Am Morgen des 22. Januars widmen sich Thomas Berau, Bariton am Nationaltheater Mannheim, und Philipp Vandré (Flügel) Franz Schuberts letztem, posthum unter dem Titel "Schwanengesang" veröffentlichten Liedzyklus in einem psychologischen Kammerspiel.
Am ersten Donnerstag im Februar (2.2.) ist wieder der Poetry Slam zu Gast und eine Woche später am Donnerstag, dem 9. Februar, präsentiert die BlueNite das Katharina Maschmeyer Quartet mit dem legendären Percussionisten Nippy Noya.
Einer der Höhepunkte im März sind sicher die Aufführungen der VHS-Theaterwerkstatt, die ihr 35-jähriges Jubiläum in diesem Jahr begehen und mit etwas Besonderem aufwarten. Ebenfalls im März zu Gast ist die New Paltz Band, sie erzählt am Freitag, dem 17. März, in Pennsylvanischdeitscher Mundart, verknüpft mit viel Musik „uff pälzisch“, die Auswanderung von Pfälzern in die "neue Welt“. Am Sonntag, dem 26. März, erwartet dann Sven Bürstlein – Mitglied des Pakev-Theaters, das vor drei Jahren im Lincoln mit den Aufführungen der Pension Schöller begeisterte – die Zuschauer mit einer hinreißend komischen Lesung unter dem Titel: „Es geht doch auch leise…“.
Musikalisch wird’s im April mit der Harmonie Herrnsheim (2.4.) und den Welthits auf Hessisch, gesungen und interpretiert von Tilman Birr und Elis Bihn (13.4.). Tanztheater für Kinder ab 5 Jahren wird am Mittwoch, dem 26. April, präsentiert.
Ein Blick ins neue Programmheft – aktuell sowohl im LincolnTheater als auch an allen Vorverkaufsstellen und ausgewählten Läden und Wormser Institutionen zu finden – lohnt auf jeden Fall und auch der Blick auf die Website, da auch immer noch kurzfristig Veranstaltungen stattfinden.
Außerdem sucht der Trägerverein des LincolnTheaters nach wie vor Mitstreiter, denn nach wir vor kann das kulturelle Wormser Kleindod nur mit Hilfe engagierter (Wormser) Bürger langfristig gesichert werden. Ausführliche Informationen zum Verein und allen Veranstaltungen finden Interessierte unter www.lincoln-theater.de.
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