Mo., 28. September 2020, 10:58 Uhr
GRÜNE SCHIENE: Neuausbau des Ahornweges beginnt voraussichtlich am 5. Oktober
Acht Monate Bauzeit veranschlagt
Im Rahmen des Förderprojektes „Soziale Stadt - Grüne Schiene Worms“ ist die Verbesserung der Wegeverbindungen im Quartier ein zentrales Thema. Die Stadtverwaltung beabsichtigt den Ausbau und die Neugestaltung des Ahornweges zwischen Kiesstraße und Große Weide sowie des Verbindungsweges entlang der DB-Anlage bis vor die Unterführung in der Straße Kleine Weide. Das Bauvorhaben wird voraussichtlich am Montag, dem 5. Oktober, beginnen. Für die Abwicklung der Baumaßnahme sind rund acht Monate veranschlagt. Auf Grund der jahrelangen Nutzung sowie der Witterungseinflüsse ist der gesamte Oberbau der Fahrbahnfläche und des Gehweges stark verschlissen. Weiterhin sind durch die andauernde Nutzung Verformungen der Straßenoberfläche sichtbar. Durch das Bodengutachten wurde festgestellt, dass der bestehende Straßenaufbau nicht ausreichend tragfähig und frostsicher ist. Der bestehende schadhafte Oberbau ist daher komplett zu erneuern und die Gehwegflächen komplett neu zu befestigen.
Attraktivität gesteigert
Der Ahornweg liegt in einer Tempo-30-Zone. Mit dem Ausbau des Ahornweges im Rahmen der Grünen Schiene sollen unter anderem die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur erzielt und die Lebensbedingungen der Menschen in den umliegenden Wohnquartieren aufgewertet werden. Somit wird insbesondere die Verkehrssicherheit für die Radwegeverbindung entlang der Bahnstrecke verbessert und die Attraktivität des Stadtteils gesteigert.
Zwei Bauabschnitte
Das Bauvorhaben wird in zwei Abschnitten abgewickelt. Der erste Bauabschnitt betrifft den Verbindungsweg entlang der DB-Anlage bis vor die Unterführung in der Straße Kleine Weide. Der Verbindungsweg wird mit Betonverbundpflaster hergestellt. Die Oberflächenentwässerung erfolgt durch Mittelrinnen und Straßenabläufe in das städtische Kanalisationsnetz. Der zweite Bauabschnitt betrifft den Ahornweg zwischen Kiesstraße und Straße Große Weide. Die Fahrbahn wird mit Asphalt hergestellt. Der neue Gehweg wird auf der Ostseite ab der Einmündung der Kiesstraße bis zur Großen Weide, mit Betonpflaster hergestellt. Durch den Einbau einer Rinnenanlage mit punktuellen Straßenabläufen wird die anfallende Oberflächenentwässerung den Kanalleitungen zugeleitet. Hier wird die vorhandene Straßenbeleuchtung von der Westseite der Straße auf die Ostseite am Gehwegrand verlegt, womit die Fußgänger in diesem Bereich bessere Lichtverhältnisse erhalten. Zur Gestaltung der Straße sind neue Grünflächen mit Baumpflanzungen vorgesehen. Die Baumaßnahme wird aufgrund der schmalen Fahrbahnbreite bzw. des schmalen Verbindungsweges unter Vollsperrung durchgeführt. Eine Befahrung ist nicht möglich. Der Verkehr wird hierzu innerörtlich umgeleitet. Die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge ist während der gesamten Bauzeit selbstverständlich gewährleistet.
Garagen und Stellplätze nicht anfahrbar
Für den Ausbaubereich des Verbindungsweges ist zu beachten, dass die Anliegergaragen und PKW-Abstellplätze während der Bauzeit nicht anfahrbar sein werden. Die Stellplätze vor dem Kindergarten können ebenso während der Bauzeit in diesem Bereich nicht benutzt werden. Die Durchgängigkeit für Fußgänger zum Kindergarten ist jederzeit gewährleistet. Da die Nutzung der Grundstückszufahrten mit Fahrzeugen aller Art während der Bauzeit nicht möglich sein wird, werden die Anlieger gebeten, alle Fahrzeuge außerhalb des Baufeldes abzustellen.