Auch im Sommer 2026 warnt das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Oberrhein eindringlich, dass sich Wasserstand und Strömung insbesondere an Rheinabschnitten unterhalb von Wasserkraftwerken und Wehren sehr kurzfristig verändern können – auch an zunächst harmlos wirkenden Uferbereichen, Kiesbänken, flachen Randbereichen oder Rheininseln.
Selbst bei ruhigem Wetter können sich Wasserstand und Strömung am Rhein kurzfristig deutlich verändern. Starke Niederschläge, Schneeschmelze sowie der Betrieb von Wasserkraftanlagen und Wehren können zu raschen Abflussschwankungen führen, wodurch die besonders betroffenen Bereiche, die zunächst trocken und sicher erscheinen, innerhalb kurzer Zeit überflutet werden. Wer sich dort aufhält, kann vom steigenden Wasser überrascht und von sicheren Uferbereichen abgeschnitten werden.
Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Oberrhein empfiehlt daher, Warnschilder, Absperrungen und örtliche Hinweise unbedingt zu beachten. Kiesbänke, Inseln und tief liegende Uferbereiche nicht als dauerhaft sichere Aufenthaltsorte anzusehen, da diese bei steigendem Wasserstand schnell überflutet werden können. Ufer-, Kies- und Inselbereiche sollten frühzeitig und unverzüglich verlassen werden, sobald Wasserstand oder Strömung erkennbar zunehmen. Kinder am Rhein sollten besonders aufmerksam beaufsichtigt werden.