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  • So., 02. März 2014, 18:50 Uhr
    Die Mannheimer Kufencracks siegten am Sonntagnachmittag 3: 0 gegen Ingolstadt und fiebern nun dem 16. März entgegen

    Adler endgültig für Play-Offs qualifiziert

    Adler-Stürmer Jon Rheault stellte mit seinem Treffer den 3:0 Enstand her. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Die Mannheimer Adler siegten am Sonntagnachmittag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verdient mit 3:0 (2:0/0:0/1:0) Toren gegen den ERC Ingolstadt. Damit kletterten die Mannheimer auf den fünften Tabellenplatz und können in den verbleibenden zwei Spielen  nicht mehr aus den Top-Sechs der Liga fallen, die zur direkten Teilnahme an den Play-Offs berechtigen. Ingolstadt rutschte hingegen auf Rang neun ab und kann es nicht mehr unter die ersten sechs Teams schaffen, muss also in die Pre-Play-Offs..

    Die Partie der Adler Mannheim gegen den ERC Ingolstadt am Sonntag war ein gutes, aber kein hochklassiges Eishockey-Match. Zwar wollten beide Teams siegen, doch der letzte und absolute Einsatzwille fehlte irgendwie. Es war kein Match auf Biegen und Brechen, sondern die Begegnung war eher brav und verlief ohne die großen Emotionen.

    Insgesamt zeigte Mannheim die stärkere Leistung. Die Blau-Weiß--Roten boten eine kompakte und überzeugende Partie in allen Mannschaftsteilen. Ingolstadt konnte im Sturm zwar ebenfalls überzeugen, doch wirkte die Abwehr nicht immer sattelfest. Somit gehen die drei Punkte für die Adler in Ordnung.

    Zur Chronologie:

    1.Drittel

    Die Adler mit einem Auftakt nach Maß. Bereits in der dritten Minute zappelte der Puck im Gehäuse der Ingolstädter. Martin Buchwieser hatte getroffen, als Mannheim mit sechs Feldspielern agierte, da gegen einen Ingolstädter eine Strafe angezeigt war. Die Panther waren aber keinesfalls geschockt, sondern setzten ihrerseits auf Offensive. In der 4. Minute hatte Panther-Stürmer Robert Sabolic eine gute Gelegenheit, doch scheiterte er an Dennis Endras im Adler-Kasten. In der Folge entwickelte sich eine flotte Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Der Kanadier Simon Gamache war es dann, der auf Zuspiel Ken Magowan das in der 15. Minute das 2:0 für die Blau-Weiß-Roten markierte. In den letzten beiden Spielminuten des Drittels konnte Ingolstadt mit einem Mann mehr agieren, da einAdler auf der Strafbank saß. Schließlich zappelte dre Puck schon im Adler-Gehäuse, doch erkannten die Schiedsrichter den Treffer nicht an, da zuvor der Ingolstädter Ziga Jeglic einen Mannheimer mit einem Stock-Check gefoult hatte. Mit der 2:0 Führung ging es in die Kabinen.

     

    2. Drittel

    Der zweite Abschnitt bot weiterhin gutes, aber kein überragendes Eishockey. Die Adler schwächten sich selbst durch drei Strafzeiten, die Ingolstadt zu jeweils drei starken Powerplays nutzte, bei denen stets ein Tor in der Luft. Doch vermochten es die Oberbayern nicht, daraus Kapital zu schlagen und ein Tor zu schießen. Somit ging es mit der 2:0 Führung der Adler in die Kabinen.

    3.Drittel

    Die Partie plätscherte zunächst mehr so vor sich hin. In der 46. Minute dann die große Chance für den Mannheimer Simon Gamache, doch scheitert er. Mit fortschreitender Spieldauer entbößten die Audi-Städter ihre Abwehr und machten mehr Druck, da sie noch einmal an Mannheim herankommen wollten. Die Oberbayern erspielten sich ein optisches Übergewicht und hatten Chancen, doch ein Treffer gelang ihnen nicht. Als sie schließlich ihren Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers herausnahmen, nutzte dies Adler-Stürmer Jon Rheault und schoss ins leere Ingolstädter Gehäuse zum 3:0 Endtand.

     

    Ausblick

    Die Mannheimer Adler absolvieren am Dienstagabend ihr Nachholspiel Zuhause gegen die Eisbären Berlin und reisen dann am kommenden Freitag nach Schwenningen zum letzten Saisonspiel. Da die Mannheimer ganz sich unter den Top-Six der Liga sind, müssen sie auch keine Pre-Play-offs spielen. Die Adler starten dann am 16. März ins Play-Off-Viertelfinale, das im Modus Best-of-seven gespielt wird, also wer zuerst vier Matches gewonnen hat, kommt ins Halbfinale. Wer d r Gegner der Mannheimer im Viertelfinale sein wird, steht noch nicht fest.

     

     

    Statistik

    Mannheim : Ingolstadt 3:0 (2:0/0:0/1:0)


    Tore:  1:0 (02:11) Buchwieser (Plachta/Sifers) - 6; 2:0 (14:00) Gamache (Magowan/Mauer - EQ; 3:0 (59:57) Rheault (Arendt/Wagner) - EN

     

    Strafen: Mannheim - Ingolstadt

    Torschüsse: Mannheim - Ingolstadt

    Schiedsrichter: Bauer / Yazdi

    Zuschauer: 10.700

     

    Aufstellungen:

    Mannheim: Endras (Brückmann) – Sifers, Wagner, Vernace, Reul, Kettemer, Goc – Schneider, Hospelt, Hecht, Buchwieser, Kink, Plachta, Mauer, Gamache, Magowan, Rheault, El-Sayed, Arendt

    Ingolsstadt: Pielmeier (Janka) - Köppchen, Claaßen, Periard, Conboy, Schopper, Hambly, Dinger - Turnball, Hahn, Greiliger, Sabolic, Jeglic, Laliberte, Ross, Hager, Oblinger, Gawlik, Barta, Boucher

     

     

     
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