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Fr., 27. Februar 2015, 22:33 Uhr
Die Mannheimer Eishockey-Spieler unterlagen am Freitagabend in Wolfsburg mit 0: 2 Toren
Adler finden nicht in die Erfolgsspur
Von Neuzugang Kurtis Foster hatte man sich auf Seiten der Adler mehr erwartet. Insgesamt blieb der Abwehrhüne mit NHL-Erfahrung doch recht blass. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Die Mannheimer Adler haben in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Freitagabend mit 0:2 (0:0/0:2/0:0) Toren beim Tabellensiebten aus Wolfsburg verloren. Zwar konnten sich die Adler gegenüber den vorangegangenen extrem schwachen Partien deutlich steigern, aber zum Sieg reichte es nicht. Die zwei Gründe dafür sind rasch benannt. Da war einerseits der stark haltenden Wolfsburger Torsteher Felix Brückmann und zum andern mangelte es dem Mannheimer Sturm wieder einmal an der notwendigen Effizienz. Selbst beste Chancen konnten von den Cracks im blau-weiß-roten Dress nicht genutzt werden. Nach einem torlosen ersten Drittel reichten daher den Wolfsburg Grizzlys zwei Tore durch Furchner (27. Min) und Schaus (33.Min) im zweiten Abschnitt zum Sieg. Im letzten Drittel agierten die Raubvögel zwar stark und waren das deutlich überlegene Team, doch ein Treffer gelang nicht. So blieb es beim knappen Sieg der VW-Städter.
Play-Offs
Am Sonntag steht in der heimischen SAP-Arena das letzte Punktrundenspiel der Adler an. Zu Gast sein werden die Nürnberg Ice Tigers. Danach beginnen die Pre-Offs in denen die Teams auf den Tabellenplätzen sieben, acht, neun und zehn die letzten zwei Plätze für die Play-Offs ausspielen. Am Mittwoch, den 11. März, beginnen schließlich die eigentlichen Play-Offs. Hier greifen die Adler als Tabellenführer dann ins Geschehen ein. Wer Gegner sein wird, muss sich erst noch in den Pre-Play-Offs ergeben.
Schlendrian
Bleibt zu hoffen, dass es den Adlern gelingt, dann den Hebel wieder umzulegen und wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Denn nachdem die Kurpfälzer als Tabellenführer feststanden und ihnen Rang eins quasi nicht mehr zu nehmen war, ist ein erschreckender Schlendrian in die Mannschaft eingezogen. Einziger Trost für die Mannheimer, auch bei den Verfolgern aus München und Hamburg lief es am Freitag nicht rund. Sowohl Red Bull München wie auch Freezers mussten deutliche Niederlagen einstecken.