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Sa., 17. März 2018, 00:39 Uhr
Die Mannheimer Kufencracks schlagen Ingolstadt mit 3: 2 Toren und führen in der Serie mit 2:0 Spielen
Adler gewinnen Match 2 gegen Panther
Die Adler (blaue Trikots) jubeln über den Sieg gegen Ingolstadt. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Die Mannheimer Adler gewannen am Freitagabend in einem Monster-Match mit 3:2 (0:0/2:0/0:2/0:0/1:0) Toren nach Verlängerung gegen den ERC Ingolstadt. Damit führen die Adler in der Viertelfinal-Play-Off-Serie, die im Modus Best-of-seven ausgetragen wird, mit 2:0 Siegen gegen die Oberbayern. Es war ein hartes Stück Arbeit, denn nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten stand es 2:2 unentschieden. Die erste Verlängerung, die über 20 Spielminuten ging, blieb torlos. In der zweiten Verlängerung, in Minute 83:45, war es dann soweit und Daniel Sparre hämmerte zum 3:2 Siegtreffer ein.
Das nächste Match findet am Sonntag in Ingolstadt statt.
Chronologie
1. Drittel
Die Adler mit einem tollem Start. In der ersten Minute hatte Adler-Stürmer Luke Adam die Führung auf dem Schläger, ebenso wie eine Minute später Marcel Goc, aber beide verpassten. Ingolstadt keineswegs abwartend, sondern ebenfalls mit Angriffs-Power. Thomas Greilinger und Darin Olver mit guten Chancen. Beide Teams brannten ein wahres Offensivfeuerwerk ab. In der sechsten Minute zimmerte Adler-Kapitän Marcus Kink knapp daneben. Und in diesem Stil ging es weiter. Beide Mannschaften boten tolles Eishockey. Jetzt nahm auch die Härte zu. Ab der 10. Minute die Adler in Überzahl, aber ohne Torerfolg. Dann waren die Panther im Powerplay dran. Aber auch die Oberbayern ohne Fortune. In der 14. Minute David Wolf mit der wohl dicksten Chance des Drittels, doch kein Treffer. Dann war das Drittel vorbei. Fazit: Geiles Eishockey sowohl von Mannheim wie von Ingolstadt. Es fehlte nur das Salz in der Suppe, die Tore.
2. Drittel
Im zweiten Abschnitt waren die Adler deutlich überlegen. Die Tore fielen denn auch wie reife Früchte vom Baum. In der 22. Minute markierte Luke Adam das 1:0 für die Blau-Weiß-Roten. Garrett Festerling brachte die Mannheimer in der 28. Minute im Powerplay gar mit 2:0 in Führung. Ingolstadt hatte dem Angriffsschwung nur wenig entgegenzusetzen. Die einzige Antwort der Panther war Härte, was allerdings zur Folge hatte, dass die Oberbayern häufig auf der Strafbank saßen. Fazit: Die Adler hatten die Zügel fest in der Hand und führten verdient mit 2:0 Toren.
3. Drittel
Das dritte Drittel plätscherte zunächst mit vielen Unterbrechungen dahin. Selten waren beide Teams komplett. Dann waren noch 15 Minuten zu absolvieren. Und mitten in die Mannheimer Drangphase hinein der 1:2 Anschlusstreffer durch Urgestein Thomas Greilinger. Jetzt war wieder Dampf in der Partie und die Oberbayern drehten auf. Ab der 48. Minute wurde es turbulent und hart auf dem Eis. Die Mannheimer zeitweise sogar mit fünf gegen drei Feldspieler, aber der Ingolstädter Torsteher hielt überragend und ließ die Adler verzweifeln. Panther-Goalie Timo Pielmeier wurde immer mehr zum Turm in der Schlacht. Dann noch sechs Minuten und 23 Sekunden zu spielen und Ingolstadt glich aus. Torschütze war Ville Koistininen. Schließlich noch dreieinhalb Minute zu spielen und die Adler in Überzahl. Aber immer wieder war bei all ihren Bemühungen Endstation bei Timo Pielmeier. Fazit: Ingolstadt nutzte seine Chancen, Mannheim seine nicht, daher der Ausgleich irgendwie verdient.
Verlängerung
Dann dauerte es lange, bis die Entscheidung fiel. In der ersten Verlängerung, also den ersten 20 Minuten, fiel kein. Tor. Dann musste wieder die Eismaschine ran und die zweite Verlängerung begann. IN der 84. Minute war es dann der Deutsch.Kandier Daniel Sparre, der zum 3:2 Endstand traf. Fazit. Ein verdienter Adler-Sieg, weil die Mannheimer mehr vom Spiel hatten. Dennoch war es ein hartes Stück Arbeit und natürlich gehört in der Overtime immer Glück dazu.