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So., 28. Februar 2016, 17:56 Uhr
Die Mannheimer Eishockey-Cracks machen am Sonntag mit dem 4: 2 Sieg einen wichtigen Schritt in Richtung Pre-Play-Offs
Adler holen drei wichtige Punkte
Die Mannheimer Hintermannschaft zeigte inklusive Torwart Ray Emery ein gute Leistung in Hamburg. Foto: gernot Kirch
Von Gernot Kirch Für die Mannheimer Adler ging es am Sonntagnachmittag genauso wie für die Hamburg Freezers um wichtige Punkte um den Einzug in die Pre-Play-Offs. Spannung war also angesagt, als um 14.30 Uhr das Match im Hamburger Eisstadion begann. Und die Partie sollte das halten, was sich Pucksportfreunde erwartet hatten. Wobei die Mannheimer nach der flotten und attraktiven Begegnung das bessere Ende für sich hatten, denn die Nordbadener siegten mit 4:2 (1:1/2:0/1:0) Toren. Es war eine Partie auf Augenhöhe zweier in etwa gleich starker Teams. Stand es nach dem ersten Drittel noch 1:1 unentschieden, zogen die Adler im zweiten Abschnitt auf 3:1 davon. Im letzten Drittel konnte Hamburg zunächst auf 2:3 Toren verkürzen, ehe Adler-Kapitän Marcus Kink wenige Sekunden vor Spielende mit seinem Treffer zum 4:2 Endstand ins leere Hamburger Tor für die Entscheidung sorgte. Insgesamt war der Sieg der Mannheimer glücklich, wenn auch verdient, aber die Freezers hätten ebenso siegen können. Aber ob der Sieg nun verdient war oder nicht, ob die Tore schön herausgespielt wurden oder einfach nur glücklich den Weg ins gegnerische Tor fanden, ist bei den Adlern momentan vollkommen egal. Was einzig zählt, sind Punkte.
Für die Freezers wird es nun ganz eng bezüglich des Einzuges in die Pre-Play-Offs zu denen die Teams von Rang sieben bis zehn qualifiziert sind, um die letzten beiden Teilnehmer für die Play-Offs zu ermitteln. Mannheim kann nun etwas entspannter in die letzten drei Begegnungen der Punktrunde gehen. Am Mittwoch empfangen die Adler die Iserlohn Roosters.
Zur Chronologie
1. Drittel
Beide Teams von Beginn an aktiv. Hamburg vielleicht die etwas druckvollere und gefährlichere Mannschaft. Folgerichtig die 1:0 Führung für die Hanseaten in der 11. Minute durch Michael Davies. Nur eine Minute später die große Chance für Adler-Stürmer Jon Rheault, aber dieser scheitert knapp. Doch in der 13. Minute ist es soweit und Adler-Verteidiger Christoph Fischer schießt und sein Mannschaftskollege Kai Hospelt fälscht zum 1:1 Ausgleichstreffer ab. Fazit: Die Teams gingen mit einem leistungsgerechten 1:1 in die Kabinen. Torschüsse: Mannheim 16 - Hamburg 16
2. Drittel
Das zweite Drittel war noch intensiver als der erste Abschnitt. Die Zuschauer sahen ein packendes Match mit vielen Torszenen. Ray Emery zeichnete sich dabei im Adler-Gehäuse mit tollen Paraden aus. Mathieu Roy, Thomas Oppenheimer und Morten Madsen für die Nordmänner mit guten Gelegenheiten. Ab der 29. Minute dann Adler-Verteidiger Sinan Akdag auf der Strafbank. Doch die Freezers nutzen die numerische Überlegenheit nicht. Und kaum ist Mannheim wieder komplett, bugsiert Kai Hospelt in der 31. Minute zur 2:1 Führung für die Adler ins Hamburger Tor. In der 34. Minute dann gar das 3:1 für die Blau-Weiß-Roten durch Verteidiger Dany Richmond. Fazit: Ein ausgeglichenes Drittel. Die Adler-Führung nicht unverdient aber zu hoch. Torschüsse: Mannheim 12 - Hamburg 14
3. Drittel
Die Intensität weiter hoch. Beide Mannschaften mit viel Offensivaktionen. In der 48. Minute verkürzt Freezers-Stürmer Thomas Oppenheimer auf 2:3 und setzt bei den Hamburgern noch einmal Kräfte frei. In der 53. Minute muss Adler-Stürmer Andrew Joudrey für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Hanseaten machen jetzt mächtig Druck, doch gelingt ihnen kein Treffer. Dann ist Mannheim wieder komplett und es sind noch fünf Minuten zu spielen. In der 56. Minute hat der Hamburger Jerome Flaake den Ausgleich auf dem Schläger, aber Adler-Torsteher Ray Emery hält. Dann sind noch zwei Minuten zu spielen und die Nordmänner werfen alles nach vorne. Schließlich nehmen die „Kühlschränke“ ihren Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers heraus. Doch nicht Hamburg kann im Anschluss jubeln, sondern Mannheim, denn Adler-Kapitän Marcus Kink schiebt den Puck ins leere Freezers-Gehäuse zum 4:2 Endstand. Fazit: Hamburg probiert noch einmal alles, Mannheim siegt aber mit Glück und Geschick