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  • Mi., 11. Januar 2017, 23:18 Uhr
    Die Mannheimer Kufencracks drehen einen 0: 2 Rückstand am Mittwochabend in einen 4:2 Sieg gegen den ERC Ingolstadt

    Adler mit fantastischem Comeback

    Adler-Stürmer Ryan MacMurchy (rechts) feierte ein tolles Comeback nach langer Verletzungspause. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) sah es für Mannheim am Mittwochabend zunächst zappenduster aus, denn nach nur vier Spielminuten führte Ingolstadt bereits mit 2:0 Toren. Im zweiten Drittel drehten die Adler aber mächtig auf und schossen drei Tore innerhalb weniger Minuten, sodass die Nordbadener nach 40 Minuten mit 3:2 Toren führten. Am Ende hieß es verdient 4:2 für die Adler.

    Zwei Dinge verdienen besondere Erwähnung, da ist zunächst der unbändige Siegeswille, jenes „Nie aufgeben“, eine Tugend, die Mannschaften brauchen, wollen sie nach den Sternen, also dem Titel greifen wollen. Hier scheint Mannheim inzwischen gut aufgestellt. Zum anderen ist die Rückkehr des lange verletzten Top-Torjägers Ryan MacMurchy zu nennen, der gegen Ingolstadt gleich drei Vorlagen gab.

    Zur Chronologie:

    1. Drittel

    Bereits nach dreieinhalb Minute der Schock für die Adler, denn Thomas Oppenheimer erzielte das 1:0 für Ingolstadt. Die komplette Adler-Abwehr hatte geschlafen. Nur eine knappe Minute später agierten die Verteidiger der Raubvögel wiederum leichtfertig und erneut war ein Panther zur Stelle und es stand 2:0 für die Oberbayern. Torschütze war diesmal Danny Irmen. In der Folge ein zerfahrenes Spiel. Die Adler waren geschockt, ihnen gelang über die gesamten 20 Minuten nicht viel. Einzig Rückkehrer Ryan MacMurchy hatte eine Minute vor dem Pausenpfiff den Anschlusstreffer auf dem Schläger, aber er scheiterte.

    2. Drittel

    Das zweite Drittel gehörte alleine den Adlern. Zunächst konnten die Ingolstädter noch dagegen halten, aber dann vielen den klar dominierenden Mannheimern die Tore wie reife Früchte in den Schoß. Den Anschlusstreffer zum 1:2 markierte Adler-Kapitän Marcus Kink in der 30. Minute, ehe Verteidiger Dominik Bittner in der 32. Minute den 2:2 Ausgleich schoss. Die 3:2 Führung für die Nordbadener schließlich in der 34. Minute durch den Kanadier Carlo Colaiacovo. Dies war auch der Stand zum Pausenpfiff.

    3. Drittel

    Im letzten Abschnitt zunächst eine von beiden Seiten flott geführte Partie mit Chancen auf beiden Seiten. In der 49. Minute ist es dann Verteidiger Niki Goc, der Mannheim mit 4:2 in Führung bringt. Die Panther um den Anschlusstreffer bemüht, aber es fehlt die Durchschlagskraft und Cleverness.

     

    Aufstellung:

    Mannheim: Endras (MayIntyre) - Akdag, Carle, Colaiavovo, Bittner, N. Goc, Reul - Angriff: Wolf, Festerling, Kink, Adam, M. Goc, Kolarik, Plachta, Raedeke, Ullmann, Sparre, Joudrey, Ryan MacMurchy

    Ingolstadt: Eisenhut (Pielmeier) - Salcido, Köppchen, McNeill, Friesen, Wagner, Kohl, Schütz - Oppenheimer, Buchwieser, Elsner, Taticek, Buck, Greilinger, Irmen, Boyce, Jacques, Kiefersauer, Pielmeier, Schopper
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