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  • Do., 27. August 2015, 22:20 Uhr
    Die Mannheimer Kufencracks gewinnen ihr Heimspiel am Donnerstag gegen das weißrussische Team aus Grodno mit 2: 1 Toren

    Adler mit zweitem Sieg in der Champions League

    Die Mannheimer Adler weisen mit zwei Siegen aus drei Spielen eine gute Bilanz aus. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Die Mannheimer Adler konnten in der Gruppenphase der Champions League im dritten Spiel ihren zweiten Sieg feiern. Im Heimspiel am Donnerstagabend in der SAP-Arena schlugen die Kurpfälzer das weißrussische Team Neman Grodno mit 2:1 (1:0/0:1/1:0) Toren. Damit rangieren die Adler in der Dreier-Gruppe auf Rang eins und haben gute Chancen in die k.o.-Runde einzuziehen, in die die zwei besten Teams jeder Gruppe kommen.

    Die Mannheimer waren über 60 Minuten das klar dominierende Team. Dies drückt schon das Verhältnis von 42:8 Torschüssen zu ihren Gunsten aus. Woran es wieder haperte, war das Tore schießen. Zwar gingen die Kurpfälzer in der 6. Minute durch Neuzugang  Brent Raedeke mit 1:0 in Führung, doch verpassten sie es nachzulegen und so ging es mit der knappen Führung in die Kabine.

    Im zweiten Abschnitt das gleiche Bild, Mannheim haushoch überlegen, aber die Puck ging nicht ins Tor des weißrussischen Goalies Maxim Samankov. Als alle dann schon dachten, mit der knappen Adler-Führung ging es in die Kabinen, schoss in der 38. Minute Yakimovich völlig überraschend zum 1:1 ein. Dies stellte zwar den Spielverlauf auf den Kopf, aber so ist nun mal Eishockey. Wer vorne keine Tore macht, kriegt irgendwann hinten eins rein, selbst wenn es eine "Gurke" ist.

    Im letzten Drittel begann somit das große Zittern, würden die Adler noch siegen können? Aber es waren gerade einmal 45 Sekunden gespielt, da schoss Mannheims zweiter Neuzugang MacMurchy zum 2:1 ein. Die Kurpfälzer bemühten sich zwar nachzulegen, aber es gelang ihnen nicht. Und je weniger Zeit auf der Spieluhr blieb, desto nervöser gingen die Blicke der Fans auf eben jenen Zeitmesser, denn ein "dummer" Angriff der Weißrussen hätten den Ausgleich bedeuten können. Aber letztlich schafften es die Mannheimer den Sieg über die Zeit zu bringen.

    In der Tabelle stehen die Kurpfälzer jetzt mit sechs Punkten auf Rang eins, gefolgt von Grodno mit drei Punkten. Letzter ist das tschechische Team Vitkovice Ostrava mit Null Punkten. Das letzten Match der Mannheimer in der Gruppenphase findet am Samstag, den 5. September, gegen Ostrava statt. Sollte Mannheim hier siegen, ist das Weiterkommen absolut perfekt, auch wenn es ihnen jetzt nur mehr theoretisch zu nehmen ist.

    Ebenso erfolgreich wie die Adler schnitten bisher auch Red Bull München ab, das bisher ebenfalls Siegen zu verbuchen hat.
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