Die Mannheimer Kufencracks schlagen am Sonntag den ERC Ingolstadt mit 5: 2 Toren
Adler "putzen" Vizemeister
Christoph Ullmann (links) und Glen Metropolit sind zwei Garanten des Höhenflugs der Adler. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Die Mannheimer Adler siegen und siegen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Es ist unglaublich. Und keiner scheint sie stoppen zu können. Natürlich werden auch mal wieder andere Resultate kommen, aber zurzeit macht es einfach Spaß, den Adlern zuzuschauen. Am Sonntag schlugen sie in der heimischen SAP-Arena die Ingolstadt Panther mit 5:2 (1:1/1:0/3:1) Toren. Und wieder war es die Kaltschnäuzigkeit und Effizienz, die ihnen den Sieg brachte. Ingolstadt war aber die erwartet hart Nuss, dies es zu kacken galt. Nach dem Trainerwechsel waren die Oberbayern bis in Haarspitzen motiviert. Zunächst jubelte aber Mannheim. In der 7. Minute traf Verteidiger Sinan Akdag zum 1:0 für die Kurpfälzer. Danach wanderte ein Adler nach dem anderen auf die Strafbank. Die logische Konsequenz war der 1:1 Ausgleich in der 20. Minute.
Auch im zweiten Abschnitt war die Partie ruppig und hart. Häufig agierte ein Team in Unterzahl, sodass nur selten ein richtiger Spielfluss aufkam. Mannheim erwies sich aber als die cleverer Mannschaft und Brandon Yip markierte in der 32. Minute die 2:1 Führung. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Kabinen.
Auch im letzten Drittel blieb die Partie sehr robust und körperbetont. Eben genau jenes Eishockey, wie es die Zuschauer sehen wollen. Zunächst jubelte Mannheim, denn Verteidiger Mathieu Carle schoss das 3:1 und die Partie schien „gelaufen“. Doch plötzlich war wieder Feuer im Spiel, als Alex Barta in der 54. Minute auf 2:3 verkürzen konnte. jetzt brannte es lichterloh vor Mannheim Torsteher Dennis Endras, der wieder einmal einen Sahnetag erlebte und in dieser Phase den Vorsprung festhielt. Die Entscheidung dann in der 59. Minute als Adler-Stürmer Christoph Ullmann das 4:2 markierte. Ingolstadt setzet jetzt noch einmal alles auf eine Karte und nahm den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers heraus. Doch führte deis nicht zum Erfolg, sodnern ganz im Gegenteil, Danny Richmond traf zum 5:2 Endtand ins leere Panther-Gehäuse.
Das nächste Heimspiel der Adler ist am nächsten Freitag um 19.30 Uhr gegen die Krefeld Pinguine.