Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
Sie sind hier: Startseite » Sport » Adler siegen mit Ersatz-Ersatz-Torwart
Sa., 31. Dezember 2016, 18:15 Uhr
Die Mannheimer Kufencrack bezwingen die Straubing Tigers in einer hoch dramatischen Partie mit 5: 4 Toren
Adler siegen mit Ersatz-Ersatz-Torwart
Die Cracks der Mannheimer Adler beim Torjubel. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Die Mannheimer Adler siegten am Freitagabend verdient mit 5:4 (1:2/3:3/1:0) Toren bei den Straubing Tigers. Es war ein kampfbetontes und hoch dramatisches Match mit einem glücklichen, aber verdienten Sieger aus Mannheim. Der entscheidende Treffer fiel erst in der 59. Spielminute, als die Adler mit 5:3 Feldspielern agieren konnten. Besonders erwähnt werden muss, dass im Mannheimer Tor aufgrund von Verletzungen ab dem letzten Drittel der nominelle Torwart Nummer vier der Adler, der erst 18-jährige Mirko Pantkowski, stand. Nachdem Nationaltorhüter Dennis Endras schon seit einer Woche verletzt ist, zog sich in Straubing auch Ersatztorwart Youri Ziffzer ein Blessur zu, sodass Mirko Pantkowski ran musste, der auf der Bank saß.
In der Tabelle stehen die Nordbadener jetzt auf Rang vier, punktgleich mit dem Dritten aus Wolfsburg.
1. Drittel
Die Straubing Tigers erwischten den besseren Start und folgerichtig traf Thomas Brandl in der 7. Minute zum 1:0 für die Niederbayern. In der 10. Minute bekam Tiger-Stürmer Mike Hedden gar einen Penalty zugesprochen, aber der Kanadier vergab. Doch nur zwei Minute später war es dann soweit und jener Mike Hedden markierte das 2:0 für Straubing. Der Anschlusstreffer für die Mannheimer fiel in der 14. Minute zum 1:2 durch Garrett Festerling. Dies war auch der Stand nach dem ersten Drittel.
2. Drittel
Die Nordbadener legten eine Schippe drauf und dominierten die Partei. Die logische Konsequenz in der 30. Minute der 2:2 Ausgleichstreffer durch Adler-Stürmer Mathias Plachta. Aber nur zwei Minuten später erzielte Jeremy Williams in Überzahl die 3:2 Führung für die Tigers. Doch die Adler schlugen zurück und Adler-Verteidiger Dennis Reul markierte in der 34. Minute den 3:3 Ausgleich. Und das muntere Scheibenschießen ging weiter. Jeremy Williams erzielte in der 39. Minute die erneute Straubinger Führung zum 4:3 Zwischenstand. Aber damit war noch lange nicht Schluss, denn der Mannheimer Top-Angreifer Mathias Plachta markierte 20 Sekunden vor Drittelende sein zweites Tor des Tages zum 4:4 Pausenstand.
3. Drittel
Der letzte Abschnitt mit Chancen auf beiden Seiten, ohne dass zunächst ein Treffer fiel. In der 52. Minute traf der Mannheimer Stürmer Daniel Sparre nur den Pfosten des Straubinger Kastens. So blieb es bis in die Schlussphase hoch spannend, aber auch ausgeglichen. Dann wanderten kurz hintereinander zwei Tigers auf die Strafbank, sodass die Nordbadener zwei Minuten vor Spielende mit 5:3 Feldspielern agieren konnten. Und Mannheim nutzte diese Möglichkeit, Chad Kolarik hämmerte in der 59. Minute zur 5:4 Führung für die Adler ein. Dies war auch der Endstand.
Verletztenliste
Die Mannheimer Verletztenliste wird immer länger. Nach der „Schlacht von Nürnberg“ am Mittwoch vergrößerte sich das Adler-Lazarett beträchtlich. So mussten die Mannheimer in Straubing auf folgende Cracks verzichten: Dennis Endras (Tor), Carlo Colaiacovo, Mathieu Carle, Aaron Johnson (alle Abwehr) sowie die Angreifer David Wolf und Ryan MacMurchy. Dazu kam in Straubing noch Ersatztorwart Youri Ziffzer.