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  • Mi., 21. März 2018, 00:29 Uhr
    Die Mannheimer Kufencracks gewinnen am Dienstag gegen Ingolstadt mit 5: 3 Toren und führen in der Play-Off-Serie mit 3:1 Spielen

    Adler stoßen Tür zum Halbfinale weit auf

    Die Adler jubeln über den 5:3 Erfolg gegen Ingolstadt. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Die Mannheimer Adler siegten am Dienstagabend in der heimischen SAP-Arena mit 5:3 (0:1/3:2/2:0) Toren gegen den ERC Ingolstadt. Damit führen die Adler in der Play-Off-Viertelfinalserie, die im Modus Best-of-seven ausgetragen wird, mit 3:1 Siegen. Noch ein Match müssen die Mannheimer gewinnen, dann stehen sie im Halbfinale. Doch Hochmut wäre jetzt der falsche Ratgeber. Am Freitag findet die nächste Partie in Ingolstadt statt.

    Der 5:3 Sieg vom Dienstagabend war für Mannheim verdient, aber es war ein hartes Stück Arbeit. Lange sah es für die Adler eher nach einer Heimpleite aus, denn Ingolstadt führte bis zur 39. Minute mit 3:1 Toren. Dann gelangen David Wolf und Garrett Festerling innerhalb von einer Minute zwei Tore und es stand zur Drittelpause 3:3 unentschieden. Im letzten Abschnitt marschierte dann Mannheim und Ingolstadt wirkte geschockt und angeschlagen. Die beiden Adler-Tore zu den Ende de zweiten Abschnitts hatten sie aus dem Rhythmus gebracht. Das Tor zur 4:3 Führung in der 43. Minute durch Thomas Larkin verlieh den Adlern zusätzliche Flügel und das 5:3 durch Matthias Plachta besiegelte endgültig das Schicksal der Oberbayern. Den Adlern muss man große Anerkennung zollen, einen 1:3 Rückstand noch in eine 5:3 Führung gedreht zu haben.

    Chronologie

    1. Drittel

    Bereits nach anderthalb Minuten konnten die Adler im Powerplay agieren , da ein Panther auf die Strafbank musste. Matthias Plachta mit einem guten Schuss in Richtung Panther-Gehäuse, aber ein Tor gelang nicht. Auch in der Folge die Mannheimer offensiv. Ab der siebten Minute dann die Oberbayern mit einem Akteur mehr auf dem Eis. Doch nicht Ingolstadt dominierte, sondern Adler-Stürmer Matthias Plachta tauchte plötzlich gefährlich vor dem Kasten der Oberbayern auf und konnte nur mit einem Foul gestoppt werden. Beim fälligen Penalty scheiterte der Mannheimer aber. Somit blieb es beim 0:0 unentschieden. Dann waren zehn Minuten absolviert und Ingolstadt konnte sich etwas aus der Umklammerung lösen. In der 12. Minute das nicht ganz überraschende 1:0 für die Oberbayern durch David Elsner. Die Panther nun mit Oberwasser. Die Adler ab der 16. Knute erneut in Unterzahl. Jetzt brannte es lichterloh vor dem Mannheimer Kasten, aber es fiel kein Tor mehr.  Fazit: Mannheim mit guten Beginn, aber dann drehte sich das Match und Ingolstadt führte verdient mit 1:0 Toren.

    2. Drittel

    Im zweiten Abschnitt rasch das 2:0 für Ingolstadt durch Mike Collins, der in der 23. Minute traf. Jetzt waren die Adler aus dem Tritt und es lief nicht mehr viel zusammen. In der 29. Minute dann der etwas glückliche Anschlusstreffer durch Christoph Ullmann. Nun war es wieder ein ausgeglichenes Match. In der 37. Minute der erneute Dämpfer für Mannheim, denn erneut traf Mike Collins. Der Spielstand nun 3:1 für die Oberbayern. Es schien so eine Art Vorentscheidung zu sein und es wurde ruhig im Stadion. Anderthalb Minuten vor Drittelende verkürzte jedoch der unermüdlich kämpfende David Wolf auf 2:3 Tore. Und Garrett Festerling setzte noch einen drauf, denn er markierte in der 40. Minute den 3:3 Ausgleich. Fazit: Zunächst schien alles für Ingolstadt zu laufen, dann aber erwachte Mannheim und erzielte den verdienten Ausgleich.

    3. Drittel

    Im letzten Drittel waren gerade einmal zwei Minuten absolviert, da hämmerte Adler-Verteidiger Thomas Larkin zum 4:3 für Mannheim ein. Und die Raubvögel blieben am Drücker. Das Match besaß jetzt Rasse und Klasse, es ging von einem Tor zum anderen. Dann waren noch zehn Minuten zu absolvieren und die Panther drängten auf den Ausgleich. Aber wie es so oft passiert, nun ergaben sich Lücken für Mannheim. Matthias Plachta nutzte dies in 52. Minute, trickste Ingolstadts Torsteher Timo Pielmeier aus und erhöhte auf 5:3 Tore. Schließlich noch fünf Minuten zuspielen, dann noch zwei und dann war es vorbei. Es blieb beim 5:3 für Mannheim.

    Aufstellung:

    Mannheim: Endras (Pickard) - Stuart, Larkin, Mullen, Colaiacovo, Akdag, Carle, Reul - Plachta, Desjardins, Wolf, M. Goc, Adam, Kolarik, Festerling, Hungerecker, Sparre, Ullmann, Raedeke, Kink

    Ingolstadt: Pielmeier (Reimer) - Koistinen, McNeill, Friesen, Wagner, Schopper, Pelech - Braun, Elsner, Swinnen, Taticek, Greilinger, Stapelton, Collins, Laliberte, Mouillierat, Mauldin, Ramoser, D. Olver

    Zuschauer: 13.200

    Strafen: Mannheim 4 Min - Ingolstadt 4 Min

    Torschüsse: Mannheim 36 - Ingolstadt 24

    Tore: 0:1 (11:50) Elsner (Braun/Swinnen) - EQ; 0:2 (22:37) Collins (Pelech) - EQ; 1:2 /28:02) Ullmann (Akdag/Carle) - EQ; 1:3 (36:16) Collins (Laliberte/Mouillierat) - EQ; 2:3 (38:33) Wolf (Desjardins/PLachta) - EQ; 3:3 (39:11) Festerling (Akdag/Hungerecker) - EQ; 4:3 (42:18) Larkin (Raedeke/Ullmann) - EQ; 5:3 (51:06) PLachta;
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