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  • So., 03. Mai 2015, 00:07 Uhr
    Der Mannheimer Torsteher Dennis Endras war der überragende Spieler beim 2: 1 Sieg bei der Eishockey-Weltmeisterschaft

    Adler-Torwart hält WM-Sieg gegen Frankreich fest

    Adler-Torwart Dennis Endras zeigte im WM-Spiel gegen Frankreich eine Weltklasse-Leistung. Archivfoto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Am Samstag bestritt die deutsche Eishockey-Nationalmannschfat ihr erstes Match bei der diesjährigen Weltmeisterschaft, die in der Tschechien ausgetragen wird. Der Gegner war Frankreich. Am Ende hieß es glücklich 2:1 (1:0/0:0/1:0) für das deutsche Team. Zwar gewinnt oder verliert immer eine ganze Mannschaft, doch kann man sicher einen Mann herausgreifen, der in erster Linie für den deutschen Sieg verantwortlich war, und dies war Torsteher Dennis Endras. Der Goalie der Mannheimer Adler wuchs über sich hinaus und stand gerade in der Endphase der Partie wie der Turm in der Schlacht und hielt dem Trommelfeuer der französischen Top-Torjäger stand. Zurecht wurde Endras mit seiner Weltklasse-Leistung zum besten Spieler der Partie gewählt.

    Waren die ersten 30 Minuten der Begegnungen noch ausgeglichen, drückten die starken Franzosen den letzten 30 Minuten eindeutig den Stempel auf. Ein Sieg der Equipe Tricolore wäre eigentlich verdient gewesen. Doch "eigentlich" gibt es im Eishockey nun mal nicht, sondern Tore entscheiden über Sieg und Niederlage. Und hier brachte Patrick Reimer in der letzten Spielminute mit seinem Tor zum 2:1 das deutsche Team auf die Siegerstraße.

    Will Deutschland in dem Turnier bestehen, muss es sich aber gewaltig steigern. Allerdings leidet das deutsche Team unter rund 20 Absagen von verletzten Cracks, sodass man gerade in der Abwehr von einem B-Team sprechen muss.

    Von den Mannheimer Adlern  nehmen sechs Spieler am Turnier teil. Dies  sind Torwart Dennis Endras sowie der Verteidiger Niki Goc und die Stürmer Kai Hospelt, Matthias Plachta, Marcus Kind und Christoph Ullmann.

    Am Sonntag, dem 3. Mai, um 16.15 Uhr tritt Deutschland gegen Kanada an. Hier ist man chancenlos. Für die Auswahl im schwarz-rot-goldenen Dress geht es einzig darum, den Abstieg aus der A-Gruppe zu verhindern.

     
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