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  • So., 06. März 2016, 18:19 Uhr
    Die Mannheimer Kufencracks gehen in der Hauptstadt sang- und klanglos mit 0: 4 unter / Mittwoch erstes Match bei den Haien

    Adler unterliegen Berlin und spielen in den Pre-Play-Offs gegen Köln

    Restlos enttäuschte Spieler der Mannheimer Adler. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Was normalerweise eigentlich immer Eishockey-Leckerbissen sind, war am Sonntagnachmittag eine ziemlich einseitige und emotionslose Angelegenheit. Gemeint ist die Partie zwischen den Eisbären Berlin und den Mannheimer Adlern. Am Ende stand ein deutlicher 4:0 (0:0/2:0/2:0) Erfolg der Eisbären. Die Adler spielten zwar anfangs ganz gut mit, aber richtig aufgebäumt und gegen die Niederlage gestemmt, haben sie sich nicht. Doch irgendwie hatte dies nach der verkorksten Saison auch niemand mehr erwartet.

    Nach dem ersten Drittel stand es in Berlin noch 0:0 unentschieden. Die Entscheidung dann im zweiten Abschnitt, als quasi stets ein Mannheimer auf der Strafbank saß und Berlin einen 2:0 Vorsprung herausschoss. Das letzten Drittel plätschert dann ohne große Höhepunkte bis zum 4:0 Endstand dahin.

    Mit der Pleite in Berlin ging für die Mannheimer Adler eine restlos enttäuschende Punktrunde der Saison 2015/16 nach 52 Begegnungen zu Ende. In der Tabelle belegen die Adler einen enttäuschenden 10. Rang, der allerdings noch ganz knapp zur Teilnahme an den Pre-Play-Offs berechtigt.

    In den Pre-Play-Offs treten die Teams der Ränge sieben bis zehn gegeneinander an und ermitteln die zwei letzten Teilnehmer für die eigentliche Play-Off-Runde. Mannheim muss nun gegen die Kölner Haie spielen. Die Pre-Play-Offs werden im Modus „Best-of-three“ ausgetragen. Dies bedeutet, wer zuerst zwei Partien gewonnen hat, steht in den Play-Offs. Die Adler müssen am Mittwoch (9. März) zunächst in Köln antreten, bevor es am Freitag in der SAP-Arena zur zweiten Begegnung kommt. Sollte ein drittes Match notwendig werden, findet dieses wieder in Köln statt.

    Zu erwähnen noch, im Spiel in Berlin stand Youri Ziffzer für den zuletzt unsicheren Ray Emery im Tor der Adler. Pausieren mussten die Verteidiger Christopher Fischer und Dany Richmond sowie die Stürmer Kai Hospelt. Gesperrt ist Brent Raedeke und verletzt sind weiterhin Torsteher Dennis Endras und die Angreifer Marcel Goc und Jamie Tardif.

    Sieger der Punktrunde in der DEL wurde übrigens Red Bull München, das damit auch für die Champions League qualifiziert ist. Zweiter wurde Berlin

    Zur Chronologie

    1. Drittel

    Ein flotter Beginn der Partie, wobei die Eisbären insgesamt etwas druckvoller agierten und die besseren Chancen besaßen. In der 5. Minute hatte Eisbär Spencer Machacek gleich zweimal gute Einschussmöglichkeiten, aber er verpasste jeweils knapp. Wobei die Mannheimer sich nicht versteckten. Insgesamt war es jedoch eine Partie, die von der Defensive geprägt war. Keines der beiden Teams setzet auf bedingungslosen Angriff. Nicht überraschend daher der torlose Pausenstand. Fazit: Beide Abwehrreihen dominierten die Partie, ein Offensiv-Feuerwerk ist etwas anders. Torschüsse: Mannheim 9 - Berlin 17

    2. Drittel

    Die Adler mussten zunächst eine zweiminütige Unterzahl überstehen. Dies gelang. Doch kaum waren die Nordbadener wieder komplett, wanderte Ryan MacMurchy auf das Sünderbänkchen. Und als der Kandier wieder auf das zurückkam, erhielt Niki Goc zwei Minuten. Wieder überstanden die Adler das schwache Powerplay der Berliner. Doch blieben die Mannheimer nach der Rückkehr von Niki Goc nicht lange zu fünft auf dem Eis, denn sofort musste Martin Buchwieser hinaus. Und wieder waren die Cracks aus der Hauptstadt mit einem Mann mehr auf dem Eis. Und diesmal traf Eisbären-Stürmer Andre Rankel in der 32. Minute zur 1:0 Führung für Berlin. In der 36. Minute kann Eisbären-Verteidiger Frank Hördler bei fünf gegen fünf Feldspieler auf 2:0 erhöhen. Dies war auch der Stand beim Gang in die Kabinen. Fazit: Auf der Strafbank gewinnt man keine Spiele. Die Führung der Eisbären verdient. Torschüsse: Mannheim 14 - Berlin 16

    3. Drittel

    Im letzten Drittel erfolgte rasch die Vorentscheidung. In der 42. Minute schoss Petr Pohl in Überzahl zum 3:0 für die Eisbären ein. In der Folge plätscherte die Partie emotionslos herunter. Selbst vom 4:0 durch Andre Rankel in der 54. Minute nahm kaum noch jemand Notiz. Und schließlich war Schluss. Fazit: Ein Drittel ohne Höhepunkte. Torschüsse: Mannheim 5 - Berlin 8

    Statistik

    Berlin : Mannheim 4:0 (0:0/2:0/2:0)

    Tore:  1:0 (31:07) Rankel (Jurcina) - PP1; 2:0 (35:52) Hördler (Pohl/Müller) - EQ; 3:0 (41:26) Pohl (Machacek/Busch) - PP1; 4:0 (53:43) Rankel (C. Braun/M. Olver)

    
Schiedsrichter: Brüggemann / Daniels
    
Strafen: Mannheim 18 Min - Berlin 4 Min
    Torschüsse: Mannheim 28 - Berlin 41
    
Zuschauer: 14.200

    Aufstellungen:

    Mannheim: (Ziffzer) Emery (Ziffzer) – Wagner, Akdag, Reul, Richmond, Goc, Carle, Lashoff - Kink, Yip, Buchwieser, Joudrey, Reault, Metropolit, Ullmann, Hecht, MacMurchy, Arendt, Palausch, Riefers

    Berlin: Vehanen (Nastiuk) - C. Braun, Jurcina, Hördler, Müller, Haase, DuPont, L. Braun - Rankel, M. Olver, Pohl, Noebels, D. Olver, Tallackson,Busch, Bell, Machacek, Ziegler, Talbot, Mulock
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