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So., 13. September 2015, 19:55 Uhr
Die Mannheimer Eishockey-Cracks verlieren mit 2: 4 Toren bei Red Bull München und stehen im Tabellenmittelfeld
Adler unterliegen im Gipfeltreffen
Ein enttäuschter Adler-Stürmer Jame Tardif. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verloren die Mannheimer Adler am Sonntagnachmittag mit 2:4 (0:2/1:0/1:2) Toren bei Red Bull München. Damit entschieden die Cracks aus der bayerischen Landeshauptstadt das Gipfeltreffen für sich. Der Sieg der Roten Bullen war verdient, denn sie stellten das insgesamt stärkere Team. Bei den Adler läuft es hingegen noch nicht rund. Hauptmanko bleibt das Tore schießen. Auch beim Spielaufbau hapert es. Anderseits ist eine Niederlage in München kein Beinbruch, schließlich sind die Roten Bullen, ebenso wie Mannheim, eines der Top-Teams der Liga.
Die Entscheidung in München fiel anderthalb Minuten vor Spielende, als es 3:2 für Red Bull stand und Mannheim bei eigener Überzahl den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers herausnahm. Doch ging der Schuss nach hinten los, denn der Münchner Kapitän Michael Wolf schnappte sich hier den Puck und schoss ihn zum 4:2 Endstand ins leere Mannheimer Tor.
In der Tabelle stehen die Mannheimer nach zwei Spieltagen jetzt mit 3:3 Punkten im Tabellenmittelfeld. Am Freitag empfangen die Adler in der SAP-Arena die Augsburg Panther.
Zur Chronologie
1. Drittel
Red Bull von Beginn an das dominierende Team. Mannheim schwächte sich zu Beginn hingegen selbst durch drei Strafzeiten. Ein Treffer für die Roten Bullen lag in der Luft, zumal die Oberbayern kurze Zeit mit 5:3 Feldspieler agieren konnten. Jedoch verpassten es die Münchner ein Tor zu erzielen. In der 13. Minute eine Rauferei zwischen dem Münchner Rauhbein Steve Pinizotto und dem Mannheimer Schwergewicht Denis Reul. Gegen Ende des Drittels setzten die Münchner wieder deutlich die Akzente. Als Martin Buchweiser für die Adler auf der Strafbank sitzt, erzielt Michael Wolf in der 17. Minute das 1:0 für Red Bull. Kurz vor Ende des Abschnitts wanderte Adler-Stürmer Jon Rheault auf das Sünderbänkchen. Diesmal ist es Jason Jaffray, der für die Cracks aus der bayerischen Landeshauptstadt auf 2:0 erhöht. Mit der verdienten Führung für Red Bull ging es in die Kabinen. 2.Drittel
Glen Metropolit konnte in der 23. Minute völlig überraschend den 1:2 Anschlusstreffer für Mannheim erzielen. Doch gab das Tor den Adler keine Sicherheit, sondern München blieb dominierend. Insgesamt die Partie jetzt nicht mehr so hektisch und hart wie im ersten Abschnitt. Als nur noch 1.38 Minuten vor Drittelende die Mannheimer mit 5:3 Feldspielern agieren konnte, drängte Mannheim auf den Ausgleich. Metropolit trifft aber nur den Außenpfosten und es bleibt bei der knappen Münchner 2:1 Führung.
3.Drittel
Der dritte Abschnitt zunächst ausgeglichen, doch dann ist es der Münchner Verteidiger Söderholm, der in der 47. Minute zum 3:1 für die Oberbayern trifft. Völlig überraschend nur knapp eine Minute später allerdings der Anschlusstreffer durch Jame Tardif für Mannheim zum 2:3 Zwischenstand. In der Folge Mannheim um den Ausgleich bemüht. Und ein Treffer für Mannheim lag in der Luft. Als Mannheim zwei Minuten vor Spielende mit einem Mann mehr agieren kann, nimmt Trainer Ireland zusätzlich noch Torwart Dennis Endras aus dem Kasten, doch wird das Risiko nicht belohnt, denn der Münchner Kapitän trifft ins leere Mannheimer Tor zum 4:2 Endstand.