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So., 15. Januar 2017, 20:52 Uhr
Die Mannheimer Kufencracks mussten sich am Sonntagabend in Augsburg mit 2: 3 Toren geschlagen geben
Adler unterliegen nach Verlängerung
Adler-Stürmer Brent Raedeke schoss das 1:0 für Mannheim. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verloren die Mannheimer Adler am Sonntagabend in Augsburg mit 2:3 (2:0/0:2/0:0/0:1) Toren nach Verlängerung. Es war ein flottes, attraktives und für die Zuschauer spannendes Match. Die Leistung der Adler allerdings etwas ettäuschend, da sie nach zehn Minuten schon mit 2:0 führten und die Partie dann noch aus der Hand gaben. Die Cracks aus der Quadratstadt waren sich ihres Sieges wohl schon zu sicher gewesen und zeigten besonders im zweiten Drittel eine zu lasche Einstellung.
In der Tabelle rutschen die Adler auf rang vier. Das nächste Match ist am Freitag in Berlin.
1. Drittel
Ein flotte Partie, zunächst aber ohne große Höhepunkte. Ab der 7. Minute die Adler für fünf Minuten in Überzahl, da der Augsburger Trevor Parks auf die Strafbank musste. In der 8. Minute heißt es dann 1:0 für Mannheim. Torschütze war Brent Raedeke. Da bei einer Fünf-Minuten-Strafe der Sünder bei einem Gegentreffer nicht aufs Eis zurück darf, die Nordbadener weiter in Überzahl. David Wolf nutzte dies in der 10. Minute zum 2:0 für die Mannheimer. Auch in der Folge die Raubvögel das dominierende Team. Mit dem 2:0 ging es in die Kabinen. Fazit: Mannheim das klar tonangebende Team, die Führung verdient.
2. Drittel
Das Drittel hatte kaum begonnen, da konnte Augsburg in der 21. Minute durch Ben Hanowski auf 1:2 verkürzen. Und die Panther gaben weiter Gas. In der 27. Minute gelang Evan Trump der 2:2 Ausgleichstreffer. Auch in der Folge die Schwaben das stärkere und engagiertere Team. Mannheim völlig aus dem Tritt. Es blieb beim 2:2 nach 40. Minuten. Fazit. Augsburg kämpfte sich bravurös zurück, die Adler enttäuschten mit ihrer Passivität.
3. Drittel
Die Adler im letzten Abschnitt wieder mit großem Elan. Das Match jetzt auf des Messers Schneide mit guten Offensivszenen auf beiden Seiten. Sowohl die Panther wie auch die Adler mit Großchancen, aber ohne Schussglück. Dann waren noch zehn Minuten zu spielen und es stand weiterhin 2:2 unentschieden. Die Adler jetzt insgesamt die aktivere Mannschaft und mit mehr Torgelegenheiten. Es blieb aber in der regulären Spielzeit beim 2.2, sodass jedes Team einen Punkt bekam und es in die Verlängerung ging. Fazit: Der dritte Abschnitt war der stärkste von beiden Teams.
Overtime
In der Verlängerung sichert der Augsburger Andrew LeBlanc in der 64. Minute mit seinem Tor zum 3:2 Endstand seinem Team den Zusatzpunkt.