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  • Fr., 09. Januar 2015, 22:21 Uhr
    Die Mannheimer Eishockey-Cracks unterlagen am Freitag nach schwacher Leistung mit 1: 3 Toren in Augsburg

    Adler verlieren erneut

    Adler-Stürmer Mirko Höfflin blieb in Augsburg wie das gesamte Adler-team blass. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist es mit der Adler-Herrlichkeit zunächst einmal vorbei. Die Mannheimer unterlagen am Freitagabend gegen die Augsburger Panther mit 1:3 (0:1/0:0/1:2) Toren. Der Sieg der Augsburger war verdient, da die Adler zu lustlos und mit zu wenig Engagement agierten. Siege werden in erster Linie erarbeitet und erst in zweiter Linie erspielt. Und diese Binsenweisheit scheinen die Adler zurzeit vergessen zu haben. Wie schon bei der Niederlage am Dienstag in Nürnberg ging von den Adlern auch am Freitag in Augsburg zu wenig Gefahr aus. Die Mannheimer waren zwar die gesamte Partie über feldüberlegen, doch wirklich gefährliche Torszene waren Mangelware. Kaum ein Adler-Stürmer ging dahin, wo es weh tut, nämlich direkt vor den Kasten des Gegners. Vielmehr wurde um das Augsburger Tor herumgefahren und der Puck sollte ins Tor gezaubert werden. Aber so funktioniert Eishockey nun mal nicht. Was hingen zählte sind Wille, Leidenschaft und Kampfbereitschaft. Ob die Adler den Hebel rasch umlegen und wieder siegen können, wird sich schon am Sonntag zeigen, wenn die Eisbären Berlin unter ihrem neuen Trainer Uwe Krupp zu Gast in Mannheim sind. In der Tabelle führen die Adler aber immer noch mit zehn Punkten Vorsprung vor Red Bull München.
    Zu erwähnen noch, das mit Jamie TArdif und Glen Metropolit den Mannheimern zwei Top-Stürmer fehlten. Doch bei der Kadertiefe der Adler darf dies kein Erklärung für eine Niederlage beim Drittletzten der Tabelle, den Augsburger Panthern sein.

    1.Drittel
    Es war ein Drittel nur auf mäßigem Niveau. Das ganz große Feuer fehlte. Die Adler waren überlegen und mit mehr Chancen, doch es haperte an der Chancenverwertung. Pech dann für die Kurpfälzer, als der Puck von einem Augsburger vor das Mannheimer Gehäuse gepasst wurde und Adler-Verteidiger Dany Richmond den Puck ins eigene Tor abfälschte. Mit der 1:0 Führung der Panther ging es auch in die Kabinen.

    2. Drittel
    Die Mannheimer kamen mit viel Engagement aus der Pause. Die Blau-Weiß-Roten setzten nun eindeutig die Akzente, doch die wirkliche Gefährlichkeit fehlte. Und nach wenigen Minuten verpuffte der Elan auch wieder. Als die Kurpfälzer nach rund 28 Minuten in Überzahl agieren konnte, sprang nichts dabei heraus, ganz im Gegenteil, dem Augsburger Brett Breitkreuz gelang bei einem Konter ein Pfostentreffer. In der Folge das gleiche Bild, Mannheim überlegen und mit Feldüberlegenheit, aber ohne zwingend zu sein. Mit der knappen 1:0 Führung der Panther ging es in die Pause.

    3. Drittel
    Zu Beginn des Drittels hatte zunächst der Augsburger Ivan Ciernik eine dicke Gelegenheit, dann auf der anderen Seite der Mannheimer Kai Hospelt, doch auch er scheiterte. Insgesamt machten die Adler jetzt aber mehr Druck. Dann in der 50. Minute endlich der Ausgleich. Kai Hospelt hatte getroffen. Nun war es ein tolles, von beiden Seiten offensiv geführtes Match. Die Adler nun ganz nah dran am Führungstreffer, doch das Tor machten die Augsburger. Luigi Caporusso traf in der 60. Minute zum 2:1 für die Panther. Als Mannheim dann den Torwart zugunsten eines sechstne Feldspielers brachte, markierte den Trffer zum das 3:1 Endstand

    Augsburg : Mannheim 3:1 (1:0/0:0/2:1)

    Tore:  1:0 (05:45) Caporusso (Rekis/Machzek) - EQ; 1:1 (49.30) Hospelt (Richmond/Rheault) - EQ; 2:1 (58:56) Caporusso (Lamb) - EQ; 3:1 (59:46) Weiß (Woywitka/GRygiel) - EN;

    Schiedsrichter: Bauer / Krawinkel

    Strafen: Mannheim 12 Min - Augsburg 12 Min 
Zuschauer: 4.500

    Aufstellungen:

    Mannheim: Endras Ziffzer) – Richmond, Akdag, Wagner, Kurtis, Reul, Goc, Fischer - Bittner, Höfflin, Plachta, Arendt, Rheault, Hospelt, Ullmann, Hecht, Mauer, Buchwieser, Kink, Joudrey

    Augsburg: Mason (Keller) - Reiß, Bettauer, Tölzer, Lamb, Woywitka, Rekis, Seifert, Jobke - Hinterstocker, Riefers, Breitkreuz, Machacek, Trevelyan, Caporusso, DaSilva, Grygiel, Weiß, Ciernik,
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