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So., 20. Dezember 2015, 22:56 Uhr
Die Mannheimer Kufencracks verlieren am Freitag mit 1: 2 Toren gegen die Kölner Haie und am Sonntag mit 1:5 Toren gegen Augsburg
Adler vollkommen von der Rolle
Adler-Goalie Dennis Endras verließ nach 38 Minuten das Mannheimer Tor um für Ersatzmann Youri Ziffzer Platz zu machen. Foto. Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Die Mannheimer Adler haben in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ein rabenschwarzes Wochenende erlebt. Zunächst mussten die Kurpfälzer am Freitagabend eine knappe 1:2 (0:1/1:0/0:1) Heimniederlage gegen die Kölner Haie einstecken. Am Sonntag folgte eine derbe 1:5 (0:2/0:2/1:1) Klatsche bei den Augsburger Panthern. Damit haben die Adler sieben Matches in Folge verloren. In der Tabelle rutschten die Mannheimer auf Tabellenplatz vier ab. Und die Adler haben drei Partien mehr absolviert als die Konkurrenz, ist die Tabelle im Januar „glatt gezogen“ und alle Mannschaften haben gleich viele Begegnungen ausgetragen, dürfte sich die Blau-Weiß-Roten noch weiter hinten in der Tabelle wieder finden.
Die Partie in Augsburg begann denkbar schlecht für die Adler. Es waren gerade einmal sechseinhalb Minute gespielt, da führten die Panther bereits mit 2:0 Toren. Nach Ende des zweiten Drittels führte Augsburg mit 4:0 Toren. Damit war die Begegnung entschieden.
Eine einfache Erklärung für den Absturz der Adler mit sieben Niederlagen in Folge gibt es nicht. Vieles ist jetzt natürlich ein Frage der Psyche und der Druck des „Siegen müssens“ ist in Mannheim riesengroß. Aber eines dürfte auch klar sein, es knirscht gewaltig in der Adler-Organisation. Im Kreuzfeuer der Kritik sind nicht nur viele der sogenannten Leistungsträger, sondern mehr noch Manager Teal Fowler und Trainer Greg Ireland, der erst seit Beginn dieser Saison bei den Adlern hinter der Bande steht. Man darf gespannt sein, welche Reaktionen es in den nächsten Tagen und Wochen rund um die SAP-Arena geben wird.