Mo., 17.08.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Sa., 10. Oktober 2015, 12:00 Uhr
    Die Mannheimer Eishockeyspieler siegten mit 7: 3 Toren gegen die Wolfsburg Grizzlys / Sonntag richtungsweisendes Match in Krefeld

    Adler zeigen bei Sieg beste Saisonleistung

    Adler-Torwart Dennis Endras zeigte eine starke Leistung. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Es war noch nicht alles Gold was am Freitagabend bei den Adlern glänzte, aber der deutlich 7:3 (2:1/3:1/2:1) Sieg gegen Wolfsburg tat der Mannheimer Eishockeyseele gut. Nach einem schwachen Saisonstart mit enttäuschenden Ergebnissen waren die Kurpfälzer in der Tabelle auf Rang 12 abgerutscht.

    Die große Frage ist jetzt, war der Sieg gegen Wolfsburg der Wendepunkt zu einer Aufholjagd oder nur ein Strohfeuer? Beantworten werden dies die Mannheimer am Sonntagnachmittag um 16:30 Uhr in Krefeld, wenn sie zum Auswärtsspiel bei den Pinguinen antreten. Allerdings ist ein Sieg beim Tabellenletzten vom Niederrhein eigentlich Pflicht. Aber „eigentlich“ gibt es im Eishockey nun mal nicht. Und Krefeld steht ebenso mit dem Rücken an der Wand. Mut macht in jedem Fall, dass es bei den Adlern am Freitagabend endlich mit dem Tore schießen klappte. Insgesamt trafen die Blau-Weiß-Roten gegen die Grizzlys sieben Mal. Und es waren sieben verschiedene Spieler, die sich in die Torschützenliste eintragen konnten, darunter zwei Verteidiger. Gerade die Chancenverwertung war ja in den letzten Wochen das große Manko im Adlerspiel. Auch die kämpferische Einstellung stimmte bei den Mannheimern. Die Cracks von Coach Greg Ireland gaben 60 Minuten lang Gas und scheuten keinen Zweikampf. In der Tabelle stehen die Adler jetzt auf Rang zehn.

    Sechs verletzte Adler

    Die Mannheimer mussten am Freitagabend auf fünf Stammspieler verzichten: Die waren die vier Stürmer Marcel Goc, Marcus Kink, Andrew Joudrey und Brent Raedeke sowie Verteidiger Denis Reul. Und ab der 10. Spielminute mussten die Adler nach einem bösen Foul des Wolfsburger Tim Wallace auch noch auf Verteidiger Steve Wagner verzichten. Aufgrund der vielen verletzten Stürmer war am Freitag übrigens Förderlizenzspieler Lennart Palausch, der normal in der 2. Liga in Bad Nauheim zum Einsatz kommt ins Team gerückt. Es gibt sie also doch noch, die Mannheimer Nachwuchscracks, auch wenn sie im großen Adlerkader normalerweise nicht zum Einsatz kommen. Schade eigentlich, dass sich die Adler vom Konzept des Einbaus junger Cracks in den DEL-Kader verabschiedet haben.

    Zur Chronologie:

    1. Drittel

    Die Adler mit einem engagierten, offensiven Beginn. Philip Riefers scheiterte gleich zweimal in der 4. und 6. Minute knapp. In 7. Minute dann die kalte Dusche für die Mannheimer, der Wolfsburger James Sharrow markierte das 1:0 für die VW-Städter. In der 10. Minute eine sehr fragwürdige Entscheidung der Schiedsrichter, die Zweifel an ihrer DEL-Tauglichkeit aufkommen ließ. Nach einem üblen Foul des Wolfsburgers Tim Wallace gaben die Unparteiischen nur eine zwei Minuten-Strafe statt einer berechtigen Fünf-Minuten-Strafe. Im Powerplay scheiterten die Mannheimer Ryan MacMurchy und Sinan Akdag knapp. Auch nach Ende der Überzahl-Situation agierten die Blau-Weiß-Roten weiter im Vorwärtsgang. In der 17. Minute der verdiente Ausgleich zum 1:1 durch Adler-Stürmer Jochen Hecht. Nur eine Minute später erhöhte Ryan MacMurchy zum 2:1 für die Mannheimer. Dies war auch der Pausenstand.

    2. Drittel

    Es waren kaum zwei Minuten gespielt, da erhöhte Dany Richmond zur 3:1 Führung für Mannheim. Die Adler setzten jetzt beherzt nach. Der verdiente Lohn das 4:1 in der 25. Minute. Sinan Akdag hatte in Überzahl getroffen. In der Folge dominierten die Kurpfälzer das Match nach Belieben und ein weiterer Treffer lag in der Luft. Doch wanderte dann der Adler Ronny Arendt auf die Strafbank und die Grizzlys konnten in der 33. Minute auf 2:4 verkürzen. Das Tor gab den VW-Städtern Auftrieb, doch traf Adler-Stürmer Kai Hospelt in der 35. Minute zum 5:2 Zwischenstand und nahm den Wolfsburgern den Wind aus den segeln. Mit dem 5:2 ging es in die Pause.

    3. Drittel

    Im letzten Abschnitt machten die Adler den Sack endgültig zu. Zunächst traf Brandon Yip in der 44. Minute zur 6:2 Führung. Zwar konnte Wolfsburg in der 47. Minute noch auf 3:6 verkürzen, doch ein wirklicher Weckruf war dies nicht mehr. Zu dominant waren die Mannheimer an diesem Abend. Den Schlusspunkt setzte schließlich Martin Buchwieser, der den Puck zum 7:3 Endstand im Grizzly-Gehäuse unterbrachte.

     

    Mannheim : Wolfsburg 7:3 (2:1/3:1/2:1)

    Tore: 0:1 (6:53) Sharrow (Haskins/Furchner) – EQ; 1:1 (16:54) Hecht (Yip/Arendt) - EQ; 2:1 (18:04) MacMurchy (Tardif/Bittner) - EQ; 3:1 (21:58) Richmond (Fischer/MacMurchy) - EQ; 4:1 (24:23) Akdag (Metropolit/Richmond) - PP1; 4:2 (32:17) Furchner (Reiss/Wallace) - PP1; 5:2 (34:36) Hospelt (Ullmann/Rheault) - EQ; 6:2 (43:01) Yip (MacMurchy/Bittner) - PP1; 6:3 (46:58) Haskins (Widing/Reiss) - PP1; 7:3 (47:12) Buchwieser - EQ

    Strafen: Mannheim 10 Min - Wolfsburg 8 Min + 10 Min für Aubin Schiedsrichter: Schukies / Krawinkel

    Zuschauer: 10.068 Torschüsse: Mannheim 34 - Wolfsburg 26

    Aufstellung:

    Mannheim: Endras (Ziffzer) – Carle, Richmond, Wagner, Akdag, N. Goc, Fischer, Bittner – Arendt, Hecht, Yip, Tardif, Metropolit, MacMurchy, Ullmann, Hospelt, Rheault, Buchwieser, Palusch, Riefers

    Wolfsburg: Brückmann (Vogl) – Likens, Hambly, Krupp, Wurm, Bina, Reiss, Sharrow – Wallace, Rosa, Mulock, Höhenleitner, Mayer, Fauser, Widing, Haskins, Furchner, Aubin, Pfohl, Dibelka
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1
    Anzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige AmtsblattAnzeige das Wormser
    Anzeige Tip SüdhessenAnzeige TicketshopAnzeige 3 Füller 1