Aufgrund von Vorfällen in Bremerhafen und Pirmasens sowie einer Ankündigung auf Facebook, Wahlzettel zu Ungunsten der AFD manipulieren zu wollen versucht die AFD in Rheinland-Pfalz in allen Wahllokalen bei der Auszählung mit Wahlbeobachtern vertreten zu sein. Diese Kontrollmöglichkeit ist im Landeswahlgesetz § 17 Abs. 2 ausdrücklich vorgesehen. In Bremerhaven gab es Unregelmäßigkeiten und eine spätere Wiederholung der Auszählung in einigen Wahlkreisen hat zu einem weiteren Mandat der AFD in der Bürgerschaft geführt. In Pirmasens wurde gar eine SPD-Frau wegen Wahlfälschung zu einer Geldstrafe von 2.400,- € verurteilt. Und nun kündigt eine „Dame“ aus der Region Idar-Oberstein auf Facebook an, dass sie als „Wahlhelfer noch ein paar Wahlzettel rum“ machen wolle, um die AFD klein zu halten. Ein ungeheuerlicher Vorgang und eindeutig strafbar nach §107a StGB.
Auch in Worms wird die AFD mit Wahlbeobachtern in den meisten Wahllokalen vertreten sein. Auch der kürzlich nach 36 Jahren Engagement für die Grünen (Stadtratsmitglied, OB-Kandidat, Landtagsdirektkandidat) aus den Grünen ausgetretene Ludger Sauerborn, der bei der Landtagswahl nun die AFD unterstützt, wird als Wahlbeobachter aktiv werden. Er wird die Auszählung der Briefwahlstimmen beobachten und dabei von einem Kamerateam des Westdeutschen Rundfunks (WDR) begleitet werden.
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