Quartiersmanager fördert Initiativen und Ideen für Neuhausen und Wormser Norden
Akteure vernetzen, neue Initiativen bilden
Gegen Ende der Eröffnungsfeier malte auch Quartiersmanager Wolfgang Grimm mit den letzten Gästen. Die Bilder im Hintergrund veranschaulichen, wie sich Kinder die sogenannte Grüne Schiene vorstellen. Foto: Florian Helfert
VON FLORIAN HELFERT Mit kleinen Häppchen, Kinderpunsch und Glühwein sowie natürlich Mitmach-Aktionen beziehungsweise auch Infos hatte Wolfgang Grimm am Samstag zur Eröffnungsfeier des Quartiersbüros für das Projekt „Soziale Stadt Grüne Schiene“ in die Würdtweinstraße eingeladen.
Während sich jüngere Gäste über Luftballons und eine Mal-Aktion „Meine Grüne Schiene“ freuten, konnten sich ihre Eltern unterdessen mittels Zeitungsberichten & Co an einigen Stellwänden über die geplanten Maßnahmen im Fördergebiet informieren – oder sich im persönlichen Gespräch mit Wolfgang Grimm als Quartiersmanager austauschen. Sein Quartiersbüro im Kinder- und Jugendbüro beschreibt er im Zuge als Kontakt- und Anlaufstelle, um in den kommenden zwölf Jahren die Wohn- und Lebensbedingungen im Wormser Norden und in Neuhausen aufzuwerten.
Ansprechpartner für Belange vor Ort
„Als Ansprechpartner für die Belange der Bürger vor Ort begleite ich in meinen Quartier die baulichen Arbeiten mit sozialen Maßnahmen“, legte Wolfgang Grimm im Gespräch dar, gemeinsam mit beispielsweise Vereinen Initiativen für ein attraktiveres Umfeld entwickeln zu wollen. Hierzu könne er auch auf einen Verfügungsfonds zurückgreifen, welcher jährlich 15.000 Euro für sogenannte „Mikroprojekte“ beinhalte. „Vom Stadtteilfest bis hin zu Aktionen, um das Quartier zu verschönern“, so Grimm weiter, „sind viele Ideen möglich“. So habe er sich selbst schon mit einem Info- und Spielstand an den Wohnungsbau-Cup oder den Nordend-Weihnachtsmarkt beteiligt.
Viele Gespräche geführt
In seinen bislang geführten Gesprächen – hierzu hatte er in den ersten Wochen seiner neuen Arbeit beispielsweise auch Gespräche zu Wirten und Geschäftsleuten gesucht – musste er immer wieder feststellen, dass der verzögerte Beginn einer obendrein abgespeckten Grünen Schiene auf viel Unverständnis stoße.
„Ihr Auftakt 2014 mit Bürgerbefragung, Zukunftswerkstatt und weiteren Veranstaltungen begann sehr vielversprechend“, so Grimm erläuternd, „wohingegen das Umschwenken der Bahn vergessen ist“. Dennoch werde das verbindende Element der Grünen Schiene seitens der Stadt nicht aus den Augen verloren, wie Grimm als Bindeglied zwischen Sozialbereich und Stadtplanung zu berichten weiß. „Bis die Bahn vielleicht doch noch Teile ihrer alten Bahnfläche verkauft, konzentrieren wir uns auf die beiden Quartiere Neuhausen und Nordend“, hofft er mit Hilfe der Anlieger, der Vereine und Initiativen auf eine neue Dynamik vor Ort. Mehr Infos unter www.gruene-schiene.de