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  • Do., 09. April 2026, 14:43 Uhr
    WORMSER FOR FUTURE: 120 Bäume des Waldinselprojektes am Kirschgartenweg in Eigenständigkeit entlassen

    Aktiv für ein gutes Stadtklima

    Von links: Stefan Born (WfF) und Nikolai Kalinke (SDW) entfernen mit den Aktivistinnen und Aktivisten von Wormser for Future die Schutzhüllen der jungen Bäume. (Die Hüllen werden natürlich wiederverwendet.)
    Foto: Clara Werger

    In Zusammenarbeit mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) hat die Gruppe Wormser for Future (WfF) im Februar 2024 eine Baumpflanzaktion durchgeführt.
    Auf einem Gelände des Rheinhessen Hospiz am Kirschgartenweg war schon ein kleiner Wald vorhanden. Mit der Pflanzung von rund 120 jungen Bäumen und Sträuchern sollte dieser unterstützt und gestärkt werden. Brombeerhecken wurden zuvor gerodet und reichlich Müll eingesammelt.
    Am vergangenen Donnerstag kamen Klimaaktivistinnen und -aktivisten der Gruppe WfF und SDW-Geschäftsführer Nikolai Kalinke auf der Waldinsel am Kirschgartenweg zusammen, um die Schutzhüllen von den jungen Bäumen zu entfernen und sie damit in die Eigenständigkeit zu entlassen.  
    „Dank intensiver Pflege seitens Wormser for Future haben wir in dieser Waldinsel kaum Ausfälle zu verzeichnen. Die jungen Bäume fühlen sich sichtbar wohl und können nun eigenständig an diesem neuen Standort bestehen“, urteilt SDW-Geschäftsführer Nikolai Kalinke. 
    Es wurden Ebereschen, Wildbirnen, Wildäpfel und Edelkastanien gepflanzt, die in der ganzen Zeit nicht gewässert werden mussten. Sieben Klumpen, also kleine Ansammlungen von Bäumen, gibt es nun auf dem Gelände.

    Weitere Waldinsel in Planung

    Eine Waldinsel ist, wie der Name vielleicht vermuten lässt, ein kleines Waldgebiet, umgeben von Land(wirtschaft). Sie entsteht durch die Anpflanzung einer dichten Mischung standortangepasster Baum- und Pflanzenarten.
    „Nach dem gelungenen Startschuss am Kirschgartenweg haben wir zusammen mit dem SDW und der Stadt Worms am Lachgraben in der Gemarkung Herrnsheim eine deutlich größere Waldinsel mit 1.700 Bäumen und Sträuchern realisiert. Für Ende 2026 führen wir derzeit mit der Stadtverwaltung und dem SDW Gespräche für eine weitere Waldinsel“, so Stefan Born von WfF.

    Mit Waldinseln wollen die SDW und WfF gemeinsam positive Effekte für das lokale Klima, wie u.a. Temperatursenkung, Wasserspeicherung und Luftaustausch schaffen. Obendrein wird dabei CO₂ gebunden.
    In Zeiten, in denen der Klimaschutz komplett von der Tagesordnung verdrängt wird, will Wormser for Future aktiv für ein gutes Stadtklima sorgen.

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