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  • So., 06. April 2014, 22:06 Uhr
    Der SPD-Kreisverband Alzey-Worms zeichnete auf seinem Bürgerempfang ehrenamtlich engagierte Jungen und Mädchen aus

    Aktive Jugendliche bei SPD-Bürgerempfang im Rampenlicht

    Der SPD-Unterbezirk Alzey-Worms zeichnete am Sonntag Jugendliche aus, dies ich ehrenamtlich in Vereinen engagieren. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Der SPD-Kreisverband Alzey-Worms oder wie es korrekt heißt, der Unterbezirk Alzey-Worms, hatte am Sonntagmorgen um 11 Uhr zum Bürgerempfang ins Sportlerheim nach Gundersheim eingeladen. Bereits seit rund zehn Jahren wird die Veranstaltung durchgeführt, auf der aktive Jugendliche für ihr ehrenamtliches, gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet werden. Der Bürgerempfang findet jedes Jahr in einer anderen Verbandsgemeinde (VG) des Unterbezirkes statt. Dieses Jahr stand die VG Wonnegau im Fokus, die gerade im Entstehen ist und sich aus der ehemaligen VG Westhofen und der Stadt Osthofen zusammensetzt.

    Die Begrüßung der zahlreichen Gäste im voll besetzten Saal des Sportlerheims nahm die Vorsitzende des Unterbezirks, Kathrin Ankam-Trapp, vor. Sie betonte die Wichtigkeit der Auszeichnung, weil damit gezeigt werde, dass es viele Jungen und Mädchen gibt, die Verantwortung übernehmen und sich aktiv für die Mitmenschen einsetzen. Es sei daher falsch von der Null-Bock-Geneartion zu sprechen, vielmehr sei der Preis ein Beleg dafür, wie viele Jugendliche sich in Vereinen zum Wohl anderer einbringen würden und damit eine Menge Spaß hätten.

    Minister Schweitzer hielt Festrede
    Die Festrede hielt der rheinland-pfälzische Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie, Alexander Schweitzer. Er betonte, dass Rheinland-Pfalz beim Ehrenamt zusammen mit Baden-Württemberg und Niedersachsen an der Spitze liegt. So würden sich in Rheinland-Pfalz 42 Prozent aller Bürger ehrenamtliche engagieren. In erster Linie seien natürlich ältere Menschen in Vereinen aktiv, aber auch viele Jugendliche würden hier mitmachen und sich beteiligen. Und gerade Vereinen hätten eine wichtige soziale und zusammenführende Brückenfunktion. Hier würden Menschen unterschiedlichen Alters gemeinsame für eine Sache arbeiten. Auch für die Integration von Zuwanderern käme den Vereinen ein ganz zentrale Bedeutung zu. Und nicht zu vergessen die Aufgabe bei der Bewältigung des Demographischen Wandels. Diesbezüglich müsse die Bevölkerung zu einem neuen und intensiveren Miteinander kommen. Beispiele dafür gebe es etwa in den USA mit den Communitys, die man vielleicht als Sorgende Gemeinschaft" übersetzen könne.

    Im einzelnen ausgezeichnet wurden: Pauline Fett, Janina Rohrwick, Jessica Jost, Lukas Müller, Simon Floersch, Marius Finger, Adrian Mark, Jonas Assuan, Florian Stein, Marius Stein und Maro Ring.

     

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