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  • Mo., 06. Januar 2014, 14:17 Uhr
    Neues Konzept für den Weihnachtsmarkt soll Einwänden entgegenwirken / Alternativplätze „nicht praktikabel“

    Aktivierung der Verbindung zum Römischen Kaiser

    Nach dem Weihnachtsmarkt ist vor dem Weihnachtsmarkt, lautet die Devise bei der Stadtverwaltung. Bereits heute, am 6. Januar, haben die Verantwortlichen für die Gestaltung des Weihnachtsmarktes aus dem Bereich 3 - Öffentliche Sicherheit und Ordnung alle Beteiligten, wie die für das Rahmenprogramm und die Bewerbung des Weihnachtsmarktes zuständige KVG, den Schaustellerverband, das Stadtmarketing, den für die Herstellung der benötigten Infrastruktur (Strom, Wasser) zuständigen Entsorgungs- und Baubetrieb und Vertreter des Baubereiches der Stadt Worms zu einem Gespräch ins Ämterhaus im Adenauerring geladen. Es wurde intensiv diskutiert.

    Wünsche des Einzelhandels berücksichtigen
    In Teilen der Presse wurde der Weihnachtsmarkt kritisiert, obwohl der Bereich 3 im letzten Jahr bemüht war, die Kritik aus den Vorjahren sowie die Wünsche des Einzelhandels zu berücksichtigen. So wurde versucht, die Kabelführung zu den Verkaufs- und Imbissständen nicht mehr über Bäume oder Laternenmasten zu führen, damit diese keinen Schaden nehmen. Hierfür wurden mehrere Meter Überfahrbrücken angeschafft. Auch wurden die Einwände von Stadtmarketing und Citymanagement berücksichtigt, die eine lockere Budenreihe in der Fußgängerzone mit geringer Beeinträchtigung für den Einzelhandel mit Laufkundschaft begrüßt.

    Einzelhändler am Römischen Kaiser hatten sich im Vorfeld des Weihnachtsmarktes gegen eine Budenaufstellung vor ihrem Geschäft ausgesprochen. Dies kam dann sowieso nicht zum Tragen, da zwischen Winzerbrunnen und Römischer Kaiser ein Kabelbruch vorlag, der mit hohen Kosten hätte behoben werden müssen. Der Bereich 3 entschied daher, eine Verbindung zur Eisbahn an der Dreifaltigkeitskirche herzustellen. An der Dreifaltigkeitskirche befindet sich die notwendige Infrastruktur (Senktelektranten), eine kompakte Budenaufstellung war möglich und das Konfliktpotential mit dem Einzelhandel entfiel.

    Weihnachtsmarkt als zusammenhängender Markt konzipiert
    Im heutigen Gespräch stellten Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek und Bereichsleiterin Angelika Zezyk nochmals klar heraus, dass der Weihnachtsmarkt als zusammenhängender Markt konzipiert werden soll und man hierfür eine Ausweitung des Weihnachtsmarktes auf den Lutherplatz als Wunschlösung sähe.

    Gegen diese Lösung wurden jedoch Einwände der Verantwortlichen aus dem Baubereich vorgetragen, die eine zu starke Schädigung der Grünflächen und dadurch eine Gefährdung der Veranstaltung „Worms blüht auf“ sehen. Es wurden verschiedene Alternativlösungen vorgetragen, wie Weckerling-, Schloss-, Bahnhofsvorplatz oder Marktplatz, die sich jedoch alle als nicht praktikabel herausgestellt haben.

    Bei der Planung des künftigen Weihnachtsmarktes wird man daher die Aktivierung der Verbindung zum Römischen Kaiser in den Vordergrund stellen. Das heißt, dass die Stromverbindung wieder herzustellen ist und die Weihnachtsbuden wieder Richtung Römischer Kaiser aufgebaut werden. Eine Verdichtung der Verkaufsbuden oder eine lückenlose Verbindung ist somit jedoch nicht möglich. Die Feuerwehrzufahrten und die Zuwegung zu den Einzelhandelsgeschäften müssen frei bleiben.

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