Fr., 05. März 2021, 18:35 Uhr
LKA-HE: Das HLKA warnt vor WhatsApp-Nachrichten, die vermeintlich vom Bundeskriminalamt kommen
Aktuelle, besonders dreiste Betrugsmasche!
Wiesbaden (ots) – Aktuell werden WhatsApp-Nachrichten verschickt, die aufgrund ihrer Aufmachung scheinbar vom Bundeskriminalamt (BKA) stammen. Die Nachrichten sind mit einem angeblichen BKA-Logo und Briefkopf versehen und sollen auf den ersten Blick einen seriösen Eindruck vermitteln.
Die Täter berichten von Wohnungseinbrüchen durch organisierte Banden in der unmittelbaren Nähe. Diese Banden hätten die Absicht, auch bei der Empfängerin oder dem Empfänger der Nachricht eine Straftat zu begehen. Besonders dreist ist, dass sie sogar umfangreich vor verschiedensten Betrugsmaschen warnen.
Um einen Kontakt und weitergehende Informationen zu erhalten, wird eine Mobilrufnummer genannt.
Rufen die Opfer an, werden sie in ein Gespräch verwickelt, in dem die Täter raten, ihr Vermögen vor den Einbrechern zu sichern. Dazu sollen sie Schmuck, Bargeld und Wertgegenstände außerhalb ihrer Wohnungen oder Häuser deponieren, damit BKA-Beamte sie unbemerkt zur Vermögenssicherung abholen und aufbewahren können.
So verhält man sich richtig:
- Wenn man eine solche WhatsApp-Nachricht erhält, die angeblich vom Bundeskriminalamt kommt: Nicht auf solche nicht auf solche Schreiben reagieren, die angegebene Telefonnummer nicht anrufen.
- Grundsätzlich keine Unbekannten in die Wohnung lassen.
- Von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, sollte der Dienstausweis verlangt werden.
- Beim geringsten Zweifel sollte man bei der Behörde anrufen, von der die angebliche Amtsperson kommt. Die Telefonnummer der Behörde sollte man selbst heraussuchen oder sie sich durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Besucher sollte man währenddessen vor der abgesperrten Tür warten lassen.
- Die Polizei wird niemals um Geldbeträge bitten.
- Am Telefon sind keine Details zu den eigenen finanziellen Verhältnissen preiszugeben.
- Man sollte sich am Telefon nicht unter Druck setzen lassen. Am besten, man legt sofort auf.
- Geld, Schmuck oder Wertgegenstände an sollten niemals an unbekannte Personen übergeben werden.
Weitere Informationen unter: http://www.polizei-beratung.de