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  • Sa., 27. April 2024, 10:32 Uhr
    Zweckverband Seebachgebiet: Neuer Hochbehälter mit 14.650 Kubikmetern in Bechtheim-West jetzt offiziell eingeweiht

    Aktuellen und künftigen Anforderungen gerecht

    Am Freitag fand nun die offizielle Einweihung des neuen Hochbehälters statt. Foto: Rudolf Uhrig


    Von Rudolf Uhrig ‹ Nach einer Bauzeit von zwei Jahren erfolgte die Inbetriebnahme des Trinkwasserspeichers im Mai 2022. Der Rückbau des alten Hochbehälters wurde im letzten Jahr abgeschlossen; die Bepflanzung hierzu wurde nun in 2024 vorgenommen. Am Freitag hatte das Wasserwerk Zweckverband Seebachgebiet jetzt zur offiziellen Einweihung der Hochbehälter in Bechtheim-West eingeladen.

    Dieser neue Hochbehälter ersetzt den bisherigen aus dem Jahre 1960. Dieser war mit einer Speicherkapazität von 600 Kubikmetern ausgestattet und konnte die aktuellen Anforderungen an Hygiene, Konstruktion und notwendiges Speichervolumen nicht mehr erfüllen. So berichtete es Walter Wagner, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wonnegau in seiner Eigenschaft als Verbandsvorsitzender des Zweckverbandes Seebachgebiet.

    Demographischen Wandel berücksichtigt
    Bereits im Jahr 2010 wurde das Ingenieurbüro Björnsen beauftragt, den Generalplan der Wasserversorgung aus dem Jahr 1989 fortzuschreiben. Die Kosten hierfür belaufen sich – netto – auf 30 Millionen Euro, also ohne Neben- und Grunderwerbskosten. Berücksichtigt wurden dabei u.a. der demografische Wandel bis zum Jahr 2030 und die damit verbundenen und veränderten Wasserverbräuche. Aber auch die steigenden Anforderungen an die Trinkwasserhygiene und den Brandschutz.

    Wagner berichtete, „dass das Ergebnis der Bestandsanalyse und der Berechnung der Versorungssysteme zeigte, dass zur zukünftigen Sicherung der Trinkwasserversorgung erhebliche Investitionen im Bereich der Wasserverteilung und der Speicherung von 10.645 auf 14.650 Kubikmeter vorzunehmen waren.“

    „Moderate Preiserhöhungen“
    Unter Berücksichtigung der vorzuhaltenden stündlichen Löschwassermenge von 48 Kubikmetern ergab sich in den Planungen ein erforderliches Behältervolumen von 1.300 Kubikmetern, also über eine Verdopplung der bisherigen Menge. Diese Volumina sind nun in der Hallengebäudekonstruktion in Stahlskelettbauweise von 32 auf 19 Metern mit jeweils 2 Behältern von 650 Kubikmetern untergebracht. Die Investitionskosten beliefen sich auf ca. 2,2 Millionen Euro und werden „mit moderaten Preiserhöhungen sichergestellt“, so Wagner. Durch diesen Hochbehälter werden Bechtheim-West, Westhofen und der Westbereich von Osthofen versorgt. Insgesamt versorgt das Wasserwerk Zweckverband Seebachgebiet nahezu 60.000 Einwohner.

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