
Petrus hatte ein Einsehen und pünktlich zum Start des 19. Nibelungenlaufes verstummte der Regen. Beste Voraussetzungen für ein schönes und schnelles Rennen – für die, die eine neue persönliche Bestzeit erzielen wollten oder einfach nur das Ziel zu erreichen schon ein großer Erfolg war.
Um 10 Uhr wurden die Läufer vom Halbmarathon als erstes von Orga-Chef Dieter Holz und Sportdezernent Timo Horst auf die Strecke geschickt. Zweimal musste sie bewältigt werden und vom DLV amtlich in der Vorbereitung vermessen. Die Bestzeiten purzelten im Minutentakt. Die Anstrengungen, das viele Training wurden belohnt. Nicht nur beim Sieger Carlo Nenast vom LaufLeben Running Crew aus Mainz. Seine Freude über eine neue persönliche Bestzeit war schon fast größer, als über seinen 1. Platz. Sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Betrug fast fünf Minuten und seine Zeit vom vergangenen Jahr wurde um vier Minuten verbessert.
Der Sieg bei den Frauen ging an Phyllis Mainka vom Schott Mainz. Seinen Titel verteidigen vom vergangenen Jahr konnte Daniel Jeckel über die 10km Strecke. Der Athlet von Schott Mainz brachte dabei fast das Kunststück fertig seine Siegerzeit von 2021 zu wiederholen. Nur sieben Sekunden war der Zeitunterschied. Bei den Frauen war Laetitia Bury vom SC Poseidon Worms nicht zuschlagen. Über eine Minute war sie schneller als die zweitplatzierte. Normalerweise ist der Triathlon ihre bevorzugte Disziplin. Aber so ein Rennen wird gerne in den täglichen Trainingsplan mit aufgenommen. Bei der Siegerin auf der 5km Strecke war das nicht anders. Auch hier war die schnellste eine Wormserin. Jessica Keller, startet für die TG Worms, nahm den Nibelungenlauf zum Anlass, sich für weitere und längere Rennen vorzubereiten.
Immer schön zu sehen, dass ehemalige Sieger oder Teilnehmer aus den Anfangsjahren immer noch am Start sind. Zwar haben sich die Altersklassen mittlerweile geändert und das Trainingspensum ist nicht mehr so hoch, um in der Spitze mitlaufen zu können. Trotzdem gehen sie immer noch mit Spaß an den Start. Die Laufstrecke wurde auch wieder gut angenommen und die Resonanz war mehr als positiv.
Insgesamt waren 1.386 Teilnehmer als Läufer oder als Walker dabei. So ein Event ist natürlich nur mit vielen fleißigen Helfern zu stemmen. Das Orga Team Dieter und Jochen Holz bedanken sich bei jedem Einzelnen, ob aus der Familie oder bei den Freunden. Seit der ersten Auflage ist der Helferkreis stets angewachsen und erfreulicherweise sogar weiter vererbt worden. Das gibt die Kraft und Freude, den 20. Nibelungenlauf für 2023 vorzubereiten.