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  • Mo., 01. August 2016, 12:30 Uhr
    Familienferien-Sommeraktion zu Gunsten kinderreichen Familien

    „Alles gut, alles super …“

    Wunderschöne Tage verbrachten fünf Flüchtlingsfamilien und zwei deutsche Familien mit geringem Einkommen in Jugendherbergen.


    Für die Sommerferien hatte das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz in Mainz – in Kooperation mit der Liga der Wohlfahrtsverbände, den Jugendherbergen und der Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz – wiederum, eine Familienferien-Sommeraktion für kinderreiche Familien und Alleinerziehende mit geringem Einkommen gestartet. Zum zweiten Mal konnten auch Familien mit Fluchterfahrung teilnehmen. Der AWO-Ortsverein Hamm hatte von den sieben Plätzen, die dem AWO-Bezirksverband in Koblenz  zur Verfügung gestellt wurden, für in der Verbandsgemeinde Eich lebenden Flüchtlingsfamilien, fünf Plätze und zwei Plätze von seit vielen Jahren von Hartz IV lebenden deutschen Familien reservieren können.

    Erholsame Tage für kinderreiche Familien

    So konnten beziehungsweise können fünf Flüchtlingsfamilien mit insgesamt 13 Kindern einen einwöchigen kostenlosen Aufenthalt in der Jugendherberge in Sargenroth, in Bad Kreuznach, in Altleiningen, in Altenahr oder in Bad Bergzabern in Anspruch nehmen. Das eifrige Helferteam der Hammer AWO brachte die erste Flüchtlingsfamilien mit einem Kleinbus in die ausgewählte Jugendherberge nach Altenahr und holten sie eine Woche später wieder ab. Die Herbergseltern und das ganze Personal kümmerte sich liebevoll um die Flüchtlingsfamilien und stellten Fahrten in die nähere Umgebung, Parkbesuche oder zum Beispiel auch Schwimmbadbesuche zusammen, so dass diese Familien unbeschwerte Tage in einer schönen Umgebung erleben durften.

    „Alles gut, alles super …“, hörten die Helferinnen bei der Abholung von Familie Dejkovic mit ihren 4 Kindern  aus Eich, die sich übrigens sehr stark in der Gemeinde Eich engagiert, und alle erzählten in Deutsch, was sie während dieser Woche erlebt hatten und wie sie verwöhnt wurden. Auch einzelne Regentage wurden sinnvoll für Spiele genutzt. „Essen gut, Programm gut", immer und immer wieder mussten sich die AWO-Helferinnen diesen Satz beim Rücktransport anhören.

    „Uns hat es sehr, sehr gefreut, dass wir fünf Flüchtlingsfamilien und ihren 13 Kindern und zwei deutschen von Hartz IV lebenden Familien mit insgesamt fünf Kindern diesen unbeschwerten Aufenthalt in den verschiedenen rheinland-pfälzischen Jugendherbergen ermöglichen konnten. Wenn diese Aktion im nächsten Jahr wiederholt wird, werden wir sofort wieder zuschlagen, denn wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, sagte die engagierte AWO-Vorsitzende Ursula Orth und ihr Helferteam.
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