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  • Mo., 17. Juni 2024, 16:35 Uhr
    HANDBALL: Neuanfang für die Herren in der Rheinhessenliga

    Alles neu bei der HSG

    Die Gemeinschaftlichkeit wieder zu fördern und als Verein zusammenzustehen, das hat haben sich vom Vorstand der HSG, Michael Hierse und Peter Massoth sowie die beiden neuen Trainer der Aktiven Martin Guthier und Kay Lehmann, (von links) auf die Fahne geschrieben. Foto: Felix Diehl


    Von Marcus Diehl › Viel ist nicht mehr übrig, von der Mannschaft, die nach Jahren der Zugehörigkeit in der letzten Saison aus der Oberliga abgestiegen ist. Viele Spieler suchten das Weite und viele junge, vor allem aus der eigenen Jugend, machen sich jetzt Hoffnung, in der Rheinhessenliga für die HSG spielen zu dürfen.

    Auch der Trainerposten wurde neu besetzt. Martin Guthier und Kay Lehmann sind das neue Duo, was in der neuen Saison in der Verantwortung stehen wird. Für beide ist die Liga so etwas wie Neuland. Sie verfügen zwar über genug Erfahrung als Trainer, vor allem aber in der Bezirksoberliga Hessen und in den Vorjahren bei den Damen der HSG Krumbach/Fürth.

    Eigentlich war der Plan, die alte Mannschaft weitestgehend zusammen zu halten. Dies war leider nicht umzusetzen. Die Spieler hatten andere Pläne. „Dies kann auch eine Chance beinhalten. Es ist eine große Herausforderung was auf uns alle zukommt“, sprach Kay Lehmann. Die HSG wird in Zukunft eine neue Strategie fahren. Viele Jungs kommen aus der Region. In den letzten Jahren war dies nicht immer der Fall.

    Martin Guthier: „Wir gehen mit einer anderen Herangehensweise ans Werk. Wir wollen eine zukunftsfähige Basis legen, Jung und Alt vereinen.“ Martin Guthier wird sich auf das Analysieren und den methodischen Teil der Arbeit konzentrieren und Kay Lehmann um die verschiedenen Spielsysteme und um die Weiterentwicklung jedes einzelnen Akteurs kümmern.

    Am Samstag wurde die lange Vorbereitung gestartet. Saisonbeginn wird Mitte September sein, aber die Hallenschließungen musste auch mit eingerechnet werden. Zu Beginn sind alle Spieler mit auf der Platte. Ob erste oder zweite, alle dürfen sich präsentieren. Erst im Laufe der kommenden Woche wird sich dann abzeichnen, wo für jeden einzelnen die Reise hingeht.

    Gemeinschaft und Mannschaftsverständnis steht an erster Stelle, was auch eine große Herausforderung werden kann. Beiden Trainer ist eins völlig klar. „Wir wollen und müssen wieder zusammenwachsen, dies betrifft alle Teams im Verein.“
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